Review: Fish & Chips von Lidl

Wir haben ja keine Berührungsängste mit Fertigprodukten und ständig das Hohelied von frisch gekochten Mahlzeiten mögen wir auch nicht singen. Deshalb hat der Chefeinkäufer Letztens Fish & Chips von OceanTrader vom Lidl-Einkauf mitgebracht:

Fish & Chips OceanTrader von Lidle

Ein bisschen skeptisch war ich ja, aber der Inhalt dieser Tüte hat überraschend gut geschmeckt, war bekömmlich und hat nur einen Fettanteil von 5 Gramm pro 100 Gramm. Die anderen Inhaltsstoffe habe ich einfach Mal für Sie fotografiert:

Inhaltsstoffe Fish & Chips OceanTrader

Glauben Sie nicht, dass ich darauf nicht gucken würde, aber für mich ist diese Liste noch in einem vertretbaren Rahmen, wenn es Mal etwas einfacher in der Küche zugehen soll.

Komisch finde ich ja, dass die Tiefkühlprodukte oder das Fertigzeugs der Billigsupermarktketten oft weniger bekloppte Zusatzstoffe haben, als die höherpreisigen Vergleichsprodukte mit den klangvollen Namen. Das ist jetzt nur ein persönlicher Eindruck von mir. Eine Statistik habe ich darüber nicht geführt, kann ich auch gar nicht, denn in der Regel kochen wir aus frischen Zutaten.

Gerade hat es sich ein Fertigprodukt von Lidl aber auch nachhaltig mit uns verdorben! Wir aßen die Lasagne aus dem Kühlregal (die, die nicht gefroren ist, nur gekühlt) manchmal, aber die letzte, die wir gegessen haben, wird auch die letzte für uns gewesen sein. Die hat nicht mehr nach Lasagne geschmeckt, sondern nach künstlichem Gemüsegeschmack und zweifelhaften Zusatzstoffen. Da hat die Produktionsfirma wohl die Rezeptur geändert und ich will gar nicht wissen welche, Ersatzstoffe verwendet, die weder Fleisch, noch Gemüse, noch Nudeln sind. In meinem Schock habe ich die Verpackung in die gelbe Tonne entsorgt, ohne sie für den Blog zu fotografieren.

Man muss also auch bei bereits ausgestesteten Convenience-Produkten immer wieder auf die Zutatenliste schauen, ob sie noch im persönlichen Akzeptanzrahmen liegen oder nicht.

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