Shepherds Pie


1 Pfund Lammhack (für Cottage Pie nehmen Sie Rinderhack oder Putenhack)
2 Zwiebeln
Möhren und Erbsen, Menge nach eigenem Gusto
2 Tüten Kartoffelpüree, dazu die erforderliche Menge Wasser, Milch und Butter
1 Bouquet Garni

Möhren putzen und in Scheiben schneiden. Zwiebeln pellen und klein schneiden. Die Erbsen nehmen wir praktischerweise im gefrorenen Zustand.

Lammhack in etwas Olivenöl anbraten. Salzen und Pfeffern. Zwiebeln dazu geben und kurz mitschwenken.

Möhren unter das Hack heben.

Mit etwas Wasser ablöschen.

Bouquet Garni mit einem eleganten Schwung in die Pfanne werfen. Erbsen dazu geben.

Das Ganze einige Minuten simmern lassen, ggf. mit etwas Kalbsdemiglace abschmecken. Die Soße mit einem Binder Ihrer Wahl etwas andicken. Dicken Sie sie an, auch wenn Sie kein Freund von gebundenen Soßen sind, denn sonst bekommen Sie die Fleischmasse später nicht sachgerecht aus der Schüssel gehoben und das Pie zerfällt Ihnen.

Kartoffelpüree nach Gebrauchsanweisung zubereiten, dabei ruhig mit dem Wasser etwas knapp umgehen, da Sie ja noch einen guten Klacks Butter reinmachen. Mit anderen Worten: Machen Sie das Püree nicht zu dünn, sonst können Sie es später nicht dekorativ aus der Form heben. Mit Trüffelsalz gesalzen schmeckt es übrigens ganz ausgezeichnet.

Für das Shepherds Pie haben wir übrigens auch schon einmal Stampfkartoffeln genommen. Kartoffeln selbst zu schälen, zu kochen und zu stampfen lohnt sich bei Pie geschmacklich eigentlich kaum, da die Kartoffelmasse ohnehin noch im Ofen überbacken wird und so der besondere Geschmack selbst gestampften Pürees durch die Röstaromen etwas überlagert wird.

Erst die Hack-Gemüsemasse in eine Auflaufform geben, dann das Püree darüber schichten. Das Püree mit einer Gabel einkerben.

Die Auflaufform in den vorgeheizten Ofen schieben und das Pie bei ca. 175 bis 200 Grad so lange überbacken, bis es den von Ihnen gewünschen Bräunungsgrad erreicht hat.

Nachdem Sie die Auflaufform aus dem Ofen genommen haben, lassen Sie das Pie einige Minuten ruhen, bevor Sie Portionen daraus heraus heben. So frisch wie das Pie ist, bekommen Sie am ersten Tag ohnehin keine allzu dekorativen Portionen herausgehoben, so sehr Sie sich auch anstrengen mögen. Aber ein bisschen hilft die kleine Pause schon. Wenn Sie Wert auf dekorative Portionen auf dem Teller legen, müssen Sie das Pie erkalten lassen und in den Kühlschrank stellen. Im gekühlten Zustand lässt es sich einfach schneiden und aus der Form heben. Die Einzelportionen dann in der Mikrowelle zu erwärmen, ist dann wieder eine Kunst für sich, da die Hackmasse schneller wärmt als das Püree.

Kommentare

  1. Hallo Carmen,
    welch ein leckeres Rezept. Das muss ich unbedingt mal ausprobieren! Habe deinen Blog bei youTube gefunden und bin begeistert! Herrliche Rezepte hast du hier! Ich werd dich jetzt "verfolgen" ;-)
    Liebe Grüße Synke

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