Apple Crumble


Inspiriert von Gudrun auf Neues von der Insel habe ich einen Apple Crumble gebacken. Ich habe versucht, eine leichtere Version herzustellen, ohne Abstriche beim Geschmack zu machen. Gegenüber Gudruns Rezept habe ich 100 g Zucker und 50 g Butter eingespart, dennoch musste ich rein rechnerisch feststellen, dass auch mein Crumble für die Ernährung im Rahmen einer Diät nur bedingt geeignet ist.

Zutaten für eine Form mit einem Durchmesser von ca. 28 cm:

4 bis 5 Äpfel (ich habe zwei Jazz und zwei Boskop verwendet, einer mehr wäre noch besser gewesen, aber der war schon in Cliffs Magen verschwunden),
Zitronensaft zum Eintauchen der Apfelspalten,
200 g Mehl,
100 g gemahlene Mandeln,
150 g zimmerwarme Butter,
100 g Sirup (ich habe Grafschafter hellen Sirup verwendet),
1 Tütchen Vanillezucker,
100 g Birnengelee.

Zubereitung:

Die Apfel schälen, in Spalten schneiden, damit sie nicht braun werden, kurz in Zitronensaft tauchen, abtropfen lassen und in eine Schale legen.

Das Mehl mit den gemahlenen Mandeln und dem Vanillezucker vermengen. Den Sirup dazu kippen, die Butter etwas zerteilen und ebenfalls in die Schüssel geben. Die einzelnen Zutaten mit einem Messer zu Streuseln verarbeiten. Die Streusel noch kurz in den Kühlschrank stellen, während die Backform vorbereitet wird.

Die Backform mit Backpapier auslegen oder einfetten. Die Apfelspalten nun in Stücke schneiden und in der Backform mit dem Birnengelee vermengen.


Die Streusel aus dem Kühlschrank nehmen und über den Apfelstückchen verteilen:


Den Apple Crumble in den auf 190 Grad vorgeheizten Ofen schieben. Bei Umluft die Temperatur nach kurzer Zeit etwas zurückdrehen (vielleicht auf 160 Grad).

Mein Crumble war nach 30 Minuten schon fertig:



Den Sirup habe ich statt Zucker zum Süßen gewählt, weil er a.) flüssig ist und ich deshalb zum Herstellen der Streusel weniger Butter brauchte und weil er b.) etwas weniger Kalorien hat als raffinierter Zucker. Darüber hinaus schien er mir mehr Süßkraft zu haben und so konnte ich die Hälfte des Zuckers einsparen und der Crumble war (für meinen Geschmack) ohne Einschränkungen gut gesüßt und Cliff konnte auch keinen Mangel an Süß feststellen.

Mein Ergebnis war sehr lecker, die Crumble waren knusprig, buttrig im Geschmack und wirkten kein bisschen trocken. Beim nächsten Versuch wäre ich sogar geneigt, noch Mal 50 g Butter einzusparen, weil ja die geriebenen Mandeln noch Fett für die Streusel liefern.

Kommentare

  1. Hallo Carmen, also ueber die eine oder die andere Kalorie sprechen wir hier lieber nicht. Freut mich, dass Dich mein Rezept inspiriert hat. LG
    Gudrun

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