Tchibo Hand-Folienschweissgeraet


Ich friere alle möglichen Dinge ein, Fleisch, Aufschnitt, gehackte Zwiebeln als kleine Entlastung, wenn es Abends nach einem harten Tag beim Kochen einmal schnell gehen soll, Buletten, Eintöpfe, Gulasch, Rouladen usw. Als ich in der Tchibo-Broschüre das Hand-Folienschweißgerät gesehen habe, dachte ich mir, das wäre genau das richtige Gerät für mich, um den Aufschnitt vom Fleischer in den Tüten einzuschweißen, in denen mir der Fleischer sie für den Transport mitgegeben hat.

Denn ich versuche, meinen Plastikmüll zu reduzieren. Ich vermeide es, extra Gefrierbeutel zu benutzen wo ich kann und nutze die bereits vorhandenen Verpackungen. Ganz auf Gefrierbeutel verzichte ich nicht, beispielsweise nutze ich sie für Selbstgemachtes.

Eine Gelegenheit, das Hand-Folienschweißgerät zu testen, ergab sich gestern. Ich hatte einen riesigen Haufen Gnocchi selbst gemacht und wollte einen Teil davon eingefrieren. Damit die Gnocchi nicht in der Tüte aneinanderpappen, habe ich sie nach dem Formen nebeneinander auf ein großes Schneidebrett gelegt und so vorsichtig in eine Schublade meines Eisschranks geschoben. Als die Gnocchi dann gefroren waren, konnte ich sie problemlos in einen Gefrierbeutel tun. Diesen Gefrierbeutel habe ich mit dem Hand-Folienschweißgerät verschlossen:


Die Schweißnaht ist fest und mir ohne Beanstandungen gelungen. Allerdings ist der Schweißfaden im Gerät so scharfkantig, dass er gleich das überstehende Plastik am Rand halb abschneidet (den Rest kann man mit einem leichten Ziehen entfernen). Soweit ich das Gerät verstanden habe, ist das kein gewollter Effekt, weil es am anderen Ende noch ein Messer hat. Ob gewollt oder nicht, ich empfand das im Umgang mit dem Gefrierbeutel recht praktisch, nachdem ich für einen Moment irritiert war.

An Tütchen vom Fleischer habe ich das Gerät noch nicht testen können, da ich diese Woche noch keinen Aufschnitt gekauft habe. Ich werde diesen Testbericht ggf. nachreichen.

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