Suchbegriff des Tages: Schmeckt Kaffee mit gefiltertem Wasser besser?



Unser Brita Wasserfilter ist schon uralt. Wir haben ihn uns angeschafft, weil das Wasser in unserer damaligen Studentenwohnung recht rostig aus der Leitung kam. Seitdem verwenden wir ihn regelmäßig. Den Filter darin wechsele ich ehrlich gesagt so nach Gefühl so alle sechs bis acht Wochen, weil uns die damals noch mechanische Zeitschaltuhr schon längst verloren ging. Außerdem habe ich mich eh nie dran gehalten. Interessant ist, dass auch ein relativ alter Filter noch irgendwie seine Arbeit verrichtet, wenn natürlich nicht mehr so gut wie am Anfang. Unser Wasser aus der Leitung hat einen eigenartigen Geschmack. Ist es durch den Filter gelaufen, schmeckt es besser, auch, wenn der Filter schon alt ist.

(Wir kaufen freilich nicht immer Filter von Brita, es darf auch ein Namenloser sein.)

Wenn also das gefilterte Wasser besser schmeckt als das, was direkt aus der Leitung kommt, ist es ja logisch, dass der Kaffee (oder der Tee), der mit dem gefilterten Wasser aufgebrüht wird, auch einen angenehmeren Geschmack erhält. Wer jetzt total toppe, moderne Wasserleitungen in seinem Haus hat, aus denen das Wasser schmeckt wie frisches Quellwasser, braucht wahrscheinlich keinen Wasserfilter.

Auf jeden Fall filtert so ein Wasserfilter einen Teil des Kalks heraus und man muss die Kaffeemaschine viel seltener entkalten. Wir beispielsweise besitzen eine Schwallbrüh-Kaffeemaschine, die laut einiger Amazon-Rezensionen schnell aufgrund von Verkalkungen kaputt geht. Unsere hält und hält und hält und ich entkalke sie so einmal im Jahr.



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