Kochrezepte mit Bildern. Bei mir gibt es auch einen Blick in die Töpfe und Pfannen. Ich blogge über das Essen und Trinken, verfasse Produktbewertungen rund um die Küche.

Freitag, 19. Juli 2013

Im Restaurant: Das [M]eatery BBQ

Das [m]eatery ist ein Spezialrestaurant für Steaks im Side-Hotel in Hamburg und bietet im Sommer hin und wieder auch Barbecues auf der Terasse oben im Hotel an. Wir waren schon zwei, drei Mal im Restaurant im Erdgeschoss, jetzt haben wir uns zum ersten Mal das BBQ gegönnt. Die Möblierung auf der Terasse ist teilweise gut, teilweise gewöhnungsbedürftig. Wir hatten gewöhnungsbedürftige Plätze, nämlich auf Holzbänken hinter einer modernen, aber unpraktischen Lichtinstallation, die ein angenehmes Aufstehen von diesen Bänken wegen Platzmangels in diesem Bereich praktisch unmöglich gemacht hat. Angesichts der Tatsache, dass es sich bei dem BBQ um ein Büffet mit Selbstbedienung handelt, könnt ihr euch unsere Schwierigkeiten wahrscheinlich vorstellen. Das Personal war in dieser Hinsicht flexibel unflexibel, hat uns die Plätze so schön wie möglich gemacht, noch eine Decke für die Holzbänke herangeschafft, die beiden Tische noch etwas verschoben, bessere Plätze konnten wir leider nicht bekommen, denn das Event war ausgebucht. Sollte einer von euch das BBQ Mal versuchen wollen, kann ich gleich vorweg dringend empfehlen: Sagt bei der Reservierung per Telefon oder E-Mail an, dass ihr keine Plätze hinter der Lichtinstallation wollt. (Es sei denn natürlich, es macht euch Spaß, euch durch starre Metallstäbe durchzukrebsen, um an eure Plätze zu kommen oder zum Büffet.)

Von dem Hindernisparcour abgesehen, war es ein gelungener Abend. Das Personal war aufmerksam und zuvorkommend. Als Erfrischungsgetränk gab es den ganzen Abend leckeren Eistee, der immer wieder nachgeschenkt worden ist. Wein, Bier, Aperitifs usw. bestellt man sich natürlich kostenpflichtig extra.

Das Grillgut entsprach der Fleischqualität im Restaurant und es hat uns hervorragend gemundet. Hier gibt es einige Impressionen:


Das Vorspeisenbüffet war selbstverständlich mit Salaten ausgestattet und das Nachspeisenbüffet mit frischen Früchten. Offensichtlich habe ich vergessen, die Vorspeisenteller zu fotografieren.

Sonderwünsche werden gerne erfüllt, so hat mir einer der Grillmeister meinen Burger individuell zusammengestellt, ich wollte ihn nämlich ohne Salatblatt.

Das Publikum auf diesem Event war international. Das ist in Hotelrestaurants dieser Kategorie ganz normal, denke ich. Es waren Gruppen darunter, Familien und auch Paare oder Vierertische (beispielsweise wir). Sehr rustikal war die Veranstaltung nicht angelegt, es waren aber nicht nur piekfeine Leute da. Die Atmosphäre wirkte auf einem eleganten Niveau entspannt, ohne in Sphären abzudriften, zu denen ein Durchschnittsmensch keinen Zugang mehr findet. Das ist mir in Hamburger Restaurants schon öfter aufgefallen. Wir gönnen uns hier nette Restaurantbesuche, egal, ob wir Jeans und T-Shirt-Typ sind mit einem Durchschnittseinkommen oder aus der High Society stammen. Die einen müssen freilich länger dafür sparen als die anderen. Man versteht sich durch das verbindende Element, die Freude an den kulinarischen Genüssen.

Wir waren nicht das letzte Mal in der meatery oder der dem Restaurant angeschlossenen Bar, die ebenfalls von einem erfreulich gemischtem Publikum besucht wird. Ich neige zu der Auffassung, dass gerade das den Reiz der meatery und der Bar ausmacht. Für mich ist das jedenfalls so, denn die Sitzmöbel sind designerisch mächtig nett anzuschauen, aber nicht unbedingt immer bequem. Um es deutlich zu sagen, der Designer hat sich mächtig viel Mühe beim Design gegeben, aber seine Sitzmöbel selbst wohl nicht ausprobiert.

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