Pollo cacciatore


Unsere Interpretation von Pollo cacciatore orientiert locker sich an einem Rezept von Jamie Oliver aus seinem Buch Genial italienisch.

Zutaten:

1 zerteiltes Hähnchen,
1 handvoll Oliven (wir haben das Ragout schon mit schwarzen und grünen Oliven gemacht),
1 mittelgroße Zwiebel (so geschnitten, wie Sie wollen),
Rosmarin (frisch als Zweige und trocken),
6 Lorbeerblätter,
eventuell ein Bouquet Garni,
Knoblauch, so viel Sie mögen,
1 kleine Dose Sardellen,
2 Dosen Tomaten, gestückelt,
Mehl, Salz, Pfeffer, Olivenöl,
2 Flaschen Chianti (eine zum Kochen, eine zum Trinken).

Zubereitung:

Am Abend vorher:

Hähnchenteile salzen und pfeffern, in eine große Schüssel geben, Rosmarin, Lorbeer und Knoblauch dazu geben (geschnitten oder zerdrückt, wie es Ihnen gefällt). Chianti drüberkippen. Wie viel? Bis Sie das Gefühl haben, in der Schüssel ist genug Wein. Deckel auf die Schüssel, rein in den Kühlschrank damit.

Am nächsten Tag:

Hühnerteile aus der Schüssel nehmen, gut abtropfen lassen und in eine zweite, flache Schüssel geben. Tupfen Sie nicht an den Teilen herum, um sie trocken zu bekommen, da geht doch der ganze Geschmack flöten. Salzen und pfeffern Sie die Teile noch etwas nach und streuen Sie etwas Rosmarinpulver drüber. Bestäuben Sie die Teile mit reichlich Mehl von beiden Seiten, bevor Sie sie in die Pfanne geben, können Sie das überflüssige Mehl abschütteln.


Backofen auf 180 Grad vorheizen.

In einer großen ofenfesten Pfanne Olivenöl erhitzen. Hühnerteile von beiden Seiten darin anbraten, wenn nicht alle hineinpassen, in zwei Schwüngen.


Hühnerteile wieder raus nehmen, warm stellen. Zwiebeln in der Pfanne anschwitzen, Knoblauch mitschwenken, an die Seite schieben, die abgetropften Sardellen kurz von beiden Seiten anbraten, wieder raus nehmen.


Pfanne mit dem Wein aus der Schüssel ablöschen. Es empfielt sich, die Hitze vorher herunter zu drehen, Fett von Hühnchen ist tückisch beim Ablöschen! Tomaten dazu geben. Vorsichtig die Hühnerteile zurück in den Sud legen, mit lockerer Hand die Oliven dazu geben und die Sardellen. Eventuell noch ein Bouquet Garni in den Sud geben, je, nachdem, wie kräuterlastig sie das Ragout haben möchten.


Deckel auf die Pfanne, rein in den Ofen für 1 1/2 Stunden.

Fertig!

Wir haben das Ragout mit Nudeln gegessen.

Kommentare

  1. Hmmmm ... da könnte ich mich glatt reinlegen.
    Klingt sehr lecker, nur der Rotwein ist ja nun nicht kindertauglich :-(
    Vielleicht probiere ich es mal ohne Alkohol, dafür aber mit irgendeinem kräftigeren Fond.
    Welche Oliven nimmst du denn dafür?
    Ich liebe Oliven, aber scheinbar erwische ich zum Kochen immer die falschen, die dann einen seltsamen Geschmack abgeben.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich selbst überlasse die Oliven immer meinem Mann. Er mag die grünen Oliven aus dem Glas von Feinkost Dittmann Manzanilla ohne Stein.

      Ja, kindertauglich ist Pollo cacciatore mit dem Wein wirklich nicht. Traubensäfte statt Wein sind zu süß, denke ich, egal, ob weißer oder roter Traubensaft. Kirschsaft ist wohl auch zu süß. Wahrscheinlich würde ich Entenfond nehmen, wenn Wein nicht ginge und einen Schuss Kirschsaft hinzu geben.

      Löschen

Kommentar veröffentlichen