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Ausrangiert: Knorr Bratensoße Extra

Ihr wisst ja, dass ich bei Convenienceprodukten nicht so etepetete bin wie manch andere Kochblogger. Gelegentlich greife ich auf einige ausgewählte Produkte zurück. Aber manchmal ist auch bei mir Ende der Fahnenstange. Heute:

Knorr Bratensoße Extra

Knorr Bratensoße Extra

Cliff und ich haben sie bisher gerne verwendet, um unser Cottage Pie damit abzubinden. Aber damit ist jetzt Schluss!

Was das Fass zum Überlaufen gebracht hat, ist der penetrante Paprikageschmack, der früher in dem Produkt nicht drin war. Was, bitte schön, hat Paprika in braunen Soßen zu suchen? Wenn ich da Paprikapulver drinnen haben möchte, mache ich das selbst rein. Himmel auch! Das ist Geschmacksdiktat von Unilver. Aus einem Helferlein für das Kochen wird eine Bevormundung. Die Verbrauchermassen werden von den Konzernen gelenkt. Ich könnte ja noch mehr fluchen, aber es soll genug sein. Jahrezehntelanges Vertrauen wurde bei mir unwiderruflich zerstört.

Knorr Bratensoße Extra Rücksreite

Wie ich das Cottage Pie (wahrscheinlich) in Zukunft binde ... nee, nicht mit Stärkemehl ...

Vielleicht mit einer Mehlschwitze. Mehl in der Butter sanft anrösten, damit die Soße Farbe bekommt.

Die Geschmacksintensivierung, die ich bei der Bratensoße Extra gemocht habe, erreiche ich durch Fleischextrakt

Englert Fleischextrakt

Da ist ausschließlich Rindfleisch drin:



Review: Block House Block Burger

Der Küchenhelfer wollte unbedingt die Block House Block Burger probieren:




Nach Lektüre der Inhaltsstoffe, ich konnte keine zweifelhaften erkennen, war ich einverstanden:


Die Burger erschienen mir mit 200 Gramm pro Scheibe zu dick, aber der Küchenhelfer meinte, das müsse so sein. Gemäß Gebrauchsanweisung sollen die Block Burger im gefrorenen Zustand gegrillt werden (Den gefrorenen Burger bei voller Glut je Seite 4 bis 6 Minuten gut durchgrillen.). Das ließ mich ein bisschen zweifeln, aber ich tat, wie geheißen:



Tatsächlich ließen sich die Burger unkompliziert auf unserem Elektrogrill braten. Mir persönlich waren 20 Prozent Fett zu viel. Das floss beim Grillen ganz schön heftig aus den Burgern heraus, wie Sie vielleicht an den Auffangrillen des Geräts erkennen können.

Am Schluss gaben wir noch etwas Gouda auf die Burger:


Gegessen wurden Sie mit selbst gebackenen Burger Buns, Zwiebeln, Tomaten und Gürkchen und natürlich mit Heinz Tomatenketchup:



Mit labbrigen Salatblättern unter dem Burger haben wir es nicht so.

Geschmacklich und von der Konsistenz her waren die Block Burger nicht zu beanstanden. Sie behielten beim Grillen weitgehend ihre Form. Ein bisschen haben sie sich allerdings schon verändert.

Dem Küchenhelfer haben sie noch besser geschmeckt, mir waren sie eine Spur zu fettig.

Als Convenience sind die Block Burger in Ordnung und nicht zu beanstanden. Ich kann mir vorstellen, sie wieder zu kaufen, dann aber in der niedrigeren Gewichtsklasse. Natürlich juckt es mich in den Fingern, selbst Burger zu machen, mit Beafhack vom Fleischer und damit sie nicht so sehr ihre Form beim Grillen verlieren, kurz anzufrieren.

Review: Trattoria Alfredo Lasagne

Wir haben ja keine Berührungsängste mit Fertigprodukten und ständig das Hohelied von frisch gekochten Mahlzeiten mögen wir auch nicht singen.

Gerade hat es sich ein Fertigprodukt von Lidl aber nachhaltig mit uns verdorben! Wir aßen die Alfredo-Lasagne aus dem Kühlregal (die, die nicht gefroren ist, nur gekühlt) manchmal, aber die letzte, die wir gegessen haben, wird auch die letzte für uns gewesen sein. Die hat nicht mehr nach Lasagne geschmeckt, sondern nach künstlichem Gemüsegeschmack und zweifelhaften Zusatzstoffen. Da hat die Produktionsfirma wohl die Rezeptur geändert und ich will gar nicht wissen welche, Ersatzstoffe verwendet, die weder Fleisch, noch Gemüse, noch Nudeln sind. In meinem Schock habe ich die Verpackung in die gelbe Tonne entsorgt, ohne sie für den Blog zu fotografieren.

Beim letzten Einkauf haben wir sie aber einfach Mal im Regal abfotografiert:

Trattoria Lasagne

Review: Fish & Chips von Lidl

Wir haben ja keine Berührungsängste mit Fertigprodukten und ständig das Hohelied von frisch gekochten Mahlzeiten mögen wir auch nicht singen. Deshalb hat der Chefeinkäufer Letztens Fish & Chips von OceanTrader vom Lidl-Einkauf mitgebracht:

Fish & Chips OceanTrader von Lidle

Ein bisschen skeptisch war ich ja, aber der Inhalt dieser Tüte hat überraschend gut geschmeckt, war bekömmlich und hat nur einen Fettanteil von 5 Gramm pro 100 Gramm. Die anderen Inhaltsstoffe habe ich einfach Mal für Sie fotografiert:

Inhaltsstoffe Fish & Chips OceanTrader

Glauben Sie nicht, dass ich darauf nicht gucken würde, aber für mich ist diese Liste noch in einem vertretbaren Rahmen, wenn es Mal etwas einfacher in der Küche zugehen soll.

Komisch finde ich ja, dass die Tiefkühlprodukte oder das Fertigzeugs der Billigsupermarktketten oft weniger bekloppte Zusatzstoffe haben, als die höherpreisigen Vergleichsprodukte mit den klangvollen Namen. Das ist jetzt nur ein persönlicher Eindruck von mir. Eine Statistik habe ich darüber nicht geführt, kann ich auch gar nicht, denn in der Regel kochen wir aus frischen Zutaten.

Gerade hat es sich ein Fertigprodukt von Lidl aber auch nachhaltig mit uns verdorben! Wir aßen die Lasagne aus dem Kühlregal (die, die nicht gefroren ist, nur gekühlt) manchmal, aber die letzte, die wir gegessen haben, wird auch die letzte für uns gewesen sein. Die hat nicht mehr nach Lasagne geschmeckt, sondern nach künstlichem Gemüsegeschmack und zweifelhaften Zusatzstoffen. Da hat die Produktionsfirma wohl die Rezeptur geändert und ich will gar nicht wissen welche, Ersatzstoffe verwendet, die weder Fleisch, noch Gemüse, noch Nudeln sind. In meinem Schock habe ich die Verpackung in die gelbe Tonne entsorgt, ohne sie für den Blog zu fotografieren.

Man muss also auch bei bereits ausgestesteten Convenience-Produkten immer wieder auf die Zutatenliste schauen, ob sie noch im persönlichen Akzeptanzrahmen liegen oder nicht.

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