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Suchbegriff des Tages: Niedrigtemperaturgaren
Da kann ich mit drei Beiträgen dienen:
Ente im Bratschlauch
Pulled Pork aus dem Slow Cooker
Lammkeule aus dem Slow Cooker
Pullled Pork aus dem Slow Cooker
Zutaten:
1 großes Stück Schweineschulter (wir nehmen die vom schwäbischen Landschwein, weil wir dieses Schwein sehr aromatisch finden),
Rub (oder eine selbst zusammengestellte Gewürzmischung mit süßen, salzigen und scharfen Bestandteilen),
etwas Liquid Smoke (das ist Öl mit Raucharoma),
1 bis 2 Flaschen amerikanische Barbecue Soße (wir nehmen die von Jack Daniels wegen des Whiskey-Geschmacks),
3 Zwiebeln, geschnitten zu Zwiebelringen,
Salz und Pfeffer
Zubereitung:
Das Fett von der Schweineschulter einkerben. Das Fleischstück mit Liquid Smoke einreiben, dann ordentlich Rub einmassieren. Das Fleisch mehrere Stunden im Kühlschrank ziehen lassen (wir reiben es vormittags ein und braten es abends).
Fleisch in einer Pfanne von allen Seiten anbraten. Zwiebeln im Bratfett anschwitzen. Erst die Zwiebeln in den Cooker geben, dann das Fleisch darüber legen. Mit was sie das dann aufgießen, ist Ihre Sache, wir nehmen Wasser und rühren zwei Teelöffel gekörnte Brühe dazu. Das erste Mal haben den Topf mit Bier aufgegossen, was den Schweingeschmack der Schulter zu harsch herausgearbeitet hat. Ich mochte das nicht.
Den Cooker für 1 1/2 Stunden auf High stellen und dann auf Medium herunter drehen. Fünf bis sechs Stunden so ziehen lassen. NICHT DEN DECKEL ZUM HINEINSCHAUEN HEBEN - FINGER WEG! Da muss auch nichts umgerührt werden. Unser Slow Cooker hat einen Glasdeckel, man kann also seine Neugier befriedigen, ohne den Deckel heben zu müssen.
Nach Ablauf der Zeit Fleisch aus der Brühe nehmen, die Fettschicht abschneiden und das Fleisch zerrupfen. Brühe in einen Extratopf abseihen und so die Zwiebeln ernten. Die Zwiebeln kommen zum Fleisch.
Eine ordentliche Menge Barbecue Soße über das zerrupfte Fleisch geben, umrühren und den Cooker dann noch für eine Stunde auf High stellen
Servieren können Sie das Pulled Pork auf Burger Buns mit Cole Slaw oder mit Ofenpommes.
Das Rezept wird eingereicht bei Kulinarischer Roadtrip durch die USA bei Bella kocht.
Lammkeule aus dem Slow Cooker
Wie man aromaschonend eine Lammkeule im Slow Cooker zubereitet, findet ihr jetzt auf meinem neuen Blog:
https://kochen-mit-carmen.com/lamm/lammkeule-aus-dem-slow-cooker/
Ente im Bratschlauch und Niedrigtemperaturgaren
Dieses Weihnachten wollten wir das Niedrigtemperaturgaren ausprobieren und haben uns für Ente im Bratschlauch entschieden. Beim Niedrigtemperaturgaren ist es nicht erforderlich, das Gargut zusätzlich noch in einen Bratschlauch zu legen, aber wir haben uns von der Weihnachtssendung von Lanz kocht inspirieren lassen. Da zeitweise auf der Homepage des Senders eine andere Vorgehensweise stand, als in der Sendung erzählt worden ist, basiert unser Rezept komplett auf eigenen Überlegungen und Recherchen. Außerdem wollten wir eine Pflaumenfüllung.
Für die Füllung haben wir einfach Zwetschgen aus dem Glas kurz in Butter gedünstet, sie gesalzen und gepfeffert, mit einem Schnapsglas Pflaumenbrand abgelöscht und dann abgekühlt in die mit Salz und Pfeffer eingeriebene Ente gestopft.
Das untere Ende der Ente haben wir mit Zahnstochern zugepiekt und den Rest des Loches mit Entenfett verkorkt.
Die Ente nach Gebrauchsanweisung des Bratschlauches in diesen stecken. Es erleichtert die Arbeit ungemein, wenn Sie diese Arbeit bereits auf dem Backblech erledigen. Wir haben noch die Restflüssigkeit aus der Pfanne dazugegeben, was aber bei der gewählten niedrigen Backtemperatur gar nicht nötig war, weil sie fast gar nicht verdunstet ist und die Ente im Laufe der Zeit selbst etwas Flüssigkeit abgegeben hat.
Der Ofen war auf 100 Grad vorgeheizt, weil er ja beim Öffnen der Klappe wieder Temperatur verliert. Das Backblech so in den Ofen schieben, dass die Folie nicht die Wände berührt und auch, nachdem sie sich aufgeplustert hat, die Oberseite des Ofens nicht erreichen kann. Den Ofen auf 80 Grad zurückstellen und die Ente 7 Stunden bei dieser Temperatur garen lassen. Wir haben die Temperatur mit einem Ofenthermometer überprüft. Jeder Ofen heizt anders und ich habe ca. 1/2 Stunde gebraucht, um die Temperatur richtig einzustellen, bis ich festgestellt habe, dass mein Ofen in Intervallen heizt. So pendelte die Temperatur dann regelmäßig zwischen 78 und 84 Grad, das war aber in Ordnung so und alles ist glatt gegangen.
Übrigens war ich enttäuscht, dass der Bratschlauch sich nicht aufgebläht hat. (Nachtrag: Man muss den Beutel aufblasen, das hatte ich in der Gebrauchsanweisung des Bratschlauchs überlesen.)
Nach 7 Stunden die Ente aus dem Schlauch nehmen und mit der Brust nach oben auf ein Rost legen. Den Ofen auf 150 Grad oder etwas höher stellen (da braucht es ein bisschen Fingerspitzengefühl) und die Ente braun grillen. Unter dem Rost nicht das Blech zum Auffangen des Fettes vergessen. Auf das Blech etwas Wasser schütten, damit das Fett nicht auf dem Blech verbrennt.
Der Ente während des Überbackens noch hin und wieder einen kleinen Guss mit Brühe gönnen, damit sie schön knusprig wird. Unsere Ente, die wir zimmerwarm in den Ofen geschoben haben, weil wir sie am Vortag gegart haben und über Nacht im Kühlschrank hatten, hat ca. 45 Minuten zum Überbräunen gebraucht.
Sie sieht auf dem Foto rechts unten verbrannt aus, ist sie aber nicht, die Lichtverhältnisse in unserer Küche sind für das Fotografieren nicht ideal.
Zubereitung der Soße
Zubereitung der Kartoffelklöße
Für die Füllung haben wir einfach Zwetschgen aus dem Glas kurz in Butter gedünstet, sie gesalzen und gepfeffert, mit einem Schnapsglas Pflaumenbrand abgelöscht und dann abgekühlt in die mit Salz und Pfeffer eingeriebene Ente gestopft.
Das untere Ende der Ente haben wir mit Zahnstochern zugepiekt und den Rest des Loches mit Entenfett verkorkt.
Die Ente nach Gebrauchsanweisung des Bratschlauches in diesen stecken. Es erleichtert die Arbeit ungemein, wenn Sie diese Arbeit bereits auf dem Backblech erledigen. Wir haben noch die Restflüssigkeit aus der Pfanne dazugegeben, was aber bei der gewählten niedrigen Backtemperatur gar nicht nötig war, weil sie fast gar nicht verdunstet ist und die Ente im Laufe der Zeit selbst etwas Flüssigkeit abgegeben hat.
Der Ofen war auf 100 Grad vorgeheizt, weil er ja beim Öffnen der Klappe wieder Temperatur verliert. Das Backblech so in den Ofen schieben, dass die Folie nicht die Wände berührt und auch, nachdem sie sich aufgeplustert hat, die Oberseite des Ofens nicht erreichen kann. Den Ofen auf 80 Grad zurückstellen und die Ente 7 Stunden bei dieser Temperatur garen lassen. Wir haben die Temperatur mit einem Ofenthermometer überprüft. Jeder Ofen heizt anders und ich habe ca. 1/2 Stunde gebraucht, um die Temperatur richtig einzustellen, bis ich festgestellt habe, dass mein Ofen in Intervallen heizt. So pendelte die Temperatur dann regelmäßig zwischen 78 und 84 Grad, das war aber in Ordnung so und alles ist glatt gegangen.
Übrigens war ich enttäuscht, dass der Bratschlauch sich nicht aufgebläht hat. (Nachtrag: Man muss den Beutel aufblasen, das hatte ich in der Gebrauchsanweisung des Bratschlauchs überlesen.)
Nach 7 Stunden die Ente aus dem Schlauch nehmen und mit der Brust nach oben auf ein Rost legen. Den Ofen auf 150 Grad oder etwas höher stellen (da braucht es ein bisschen Fingerspitzengefühl) und die Ente braun grillen. Unter dem Rost nicht das Blech zum Auffangen des Fettes vergessen. Auf das Blech etwas Wasser schütten, damit das Fett nicht auf dem Blech verbrennt.
Der Ente während des Überbackens noch hin und wieder einen kleinen Guss mit Brühe gönnen, damit sie schön knusprig wird. Unsere Ente, die wir zimmerwarm in den Ofen geschoben haben, weil wir sie am Vortag gegart haben und über Nacht im Kühlschrank hatten, hat ca. 45 Minuten zum Überbräunen gebraucht.
Sie sieht auf dem Foto rechts unten verbrannt aus, ist sie aber nicht, die Lichtverhältnisse in unserer Küche sind für das Fotografieren nicht ideal.
Zubereitung der Soße
Zubereitung der Kartoffelklöße
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