Bei Cucina Casalinga habe ich die Orangentaler entdeckt und mich spontan entschlossen, sie nachzubacken. Das Rezept habe ich für meine Bedürfnisse eine Spur abgewandelt, denn das ätherische Öl von frischen Orangenschalen setzt mir derart zu, dass ich doch lieber auf verpackte Aromen zurückgreife. Und bei Mehl und Zucker habe ich beherzt aufgerundet.
Das Rezept:
125 Gramm Butter (Raumtemperatur)
130 Gramm Zucker
1 Päckchen Orangenschalenaroma
1 Prise Salz
2 Eier
4 Essöffel Cointreau
Die Butter in mehrere Stücke schneiden und zusammen mit dem Zucker, der Prise Salz, den beiden Eiern und dem Orangenschalenaroma in die Schüssel geben. Die Masse mit dem Elektorührer cremig rühren. Dann erst den Cointreau unterrühren.
280 Gramm Mehl
1 gestrichenen Teelöffel Backpulver (mir gelingt Mürbeteig mit ein bisschen Backpulver besser)
in die Schüssel geben, erst mit einem Esslöffel unter die Masse heben und dann mit dem Elektrorührer nacharbeiten.
Das Backblech mit Backpapier belegen und den Teig mit 2 Teelöffen auf das Backblech applizieren. Zwischen den einzelnen Rohlingen Platz lassen. (Der Teig reicht für 2 Backbleche.)
Den Backofen auf 200 Grad Celsius vorheizen, haben Sie einen Umluftofen, auf 180 Grad zurückstellen, sobald die Kekse im Ofen sind. Die Backzeit beträgt etwa 10 bis 12 Minuten. Die Orangentaler sind fertig, wenn sie goldgelb sind.
Taler erkalten lassen und mit Zuckerguß bestreichen (Zuckerguss: Viel Puderzucker mit wenig Orangensaft verrühren - ich wiege so etwas nicht aus).
Nathalie schlägt vor, die Taler mit Orangenzesten zu dekorieren, aber Orangenzesten liegen mir aus mehreren Gründen nicht.

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