Pancakes mit Früchten vom Rumtopf
Gestern abend hatte ich großen Appetit auf Waffeln, aber ich war müde und es war zu spät, sich noch einmal in die Küche zu stellen. Heute hatte ich immer noch Lust auf ausgebackenen Teig, aber es war mir zu umständlich, das Waffeleisen betriebsfertig zu machen. Also habe ich mich für Pancakes entschieden, der Grundteig ist sehr ähnlich.
Zutaten:
250 g Mehl,
1 TL Backpulver,
1 Tütchen Vanillin-Zucker,
1/2 l Joghurt (Sie können die Joghurtmenge auch variieren und beispielsweise weniger Joghurt nehmen und statt des eingesparten Joghurts Milch verwenden.)
3 mittelgroße Eier,
25 g zerlassene Butter für den Teig,
25 g Butter zum Braten.
Zubereitung:
Das Mehl, den Zucker und das Backpulver in eine Schüssel geben und mit einem Löffel vermengen. Das Eiweiß vom Eigelb trennen. Die Eigelbe in die Schüssel geben, das Eiweiß in einer zweiten Schüssel in den Kühlschrank stellen. Den Joghurt zu den übrigen Zutaten kippen, die zerlassene Butter dazu geben und alles miteinander glatt rühren.
Das Eiweiß steif schlagen und unter den Teig heben.
Die Pancakes bei mittlerer Hitze in einer Pfanne mit Butter von beiden Seiten braten. Die schon fertig gebratenen Pancakes können Sie im vorgeheizten Backofen warm stellen.
Garniert habe ich die Pancakes mit Früchten aus dem Rumtopf, der muss vor dem Frühling weg, damit ich einen neuen ansetzen kann.
Scones
Jedes Mal, wenn ich auf einem Blog über Scones stolpere, habe ich Lust, sie zu backen. Und da ich alle Zutaten dahatte, habe ich mich heute dann endlich ans Werk gemacht. Ich habe mich weitgehend an dieses Rezept von Island Girl gehalten.
Zutaten:
225 g Mehl,
1 Tütchen Backpulver
25 g Zucker,
1 Prise Salz,
50 g Butter,
1 Ei,
90 ml Joghurt
Zubereitung:
Da ich noch nie Scones gemacht habe, wusste ich nicht, ob ich den Teig eher kürzer (wie einen Mürbeteig) oder länger (wie einen Hefeteig) kneten sollte. Ich habe mich für die etwas kürzere Variante entschieden, werde ihn das nächste Mal aber länger kneten.
Die Zutaten zu einem Teig verkneten und ihn dann auf einer bemehlten Arbeitgsfläche ausrollen. Laut Gudrun soll der Teig etwa 2,5 cm dick sein, mir ist er beim Rollen etwas dünner geworden, deshalb hatte ich nach dem Ausstechen mehr als 12 Scones (die Menge, die im Rezept stand). Also habe ich einige Teigscheiben einfach übereinander gelegt.
Die Rohlinge mit etwas Milch einstreichen und im vorgeheizten Backofen bei 210 Grad Celsius ca. 12 Minuten backen.
Wir haben die Scones noch lauwarm mit Butter und verschiedenen süßen Aufstrichen genossen:
Joghurt mit Trockenpflaumen
Ich hatte noch eine angebrochene Packung Trockenpflaumen im Kühlschrank und dachte mir, die könnten doch auch zu meinem selbst gemachten Joghurt schmecken.
Also habe ich einige Trockenpflaumen kleingeschnitten, den Joghurt in eine Schüssel gekippt, die Pflaumen sowie einen Mokkalöffel Vanillinzucker dazugegeben und alles miteinander verrührt. Abgerundet habe ich den Joghurt mit einer ganzen Trockenpflaume.
Marmor-Rumkuchen mit Schokolade in Herzform
Ich bin ja doch recht begeistert von meiner neuen Herzbackform und es war noch Schokoladencreme von Grashoff im Haus, da dachte ich mir, backe ich Mal einen Marmorkuchen. Ein bisschen beschwipsen wollte ich den Kuchen auch und Rum passt gut zu Schokolade.
Zutaten:
300 g Mehl,
75 g Speisestärke,
150 g Zucker,
1 Päckchen Backpulver,
1 Prise Salz,
180 g zimmerwarme Butter,
3 Eier,
100 ml Milch,
1 Schnapsglas Rum,
1/2 Glas Schokoladencreme
Zubereitung:
Bis auf die Schokoladencreme alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und mit dem Elektrorührer zu einem glatten Teig verarbeiten (ich bin bei Rührteig für die ganzheitliche, praktische Methode, wenn Sie zuerst die Eier mit der Butter und dem Zucker schaumig schlagen möchten, tun Sie das ruhig).
Nun die Hälfte des Teigs in eine andere Schüssel umfüllen. Die Schokoladencreme und noch einen Extraspritzer Rum zum Teig geben und durchrühren.
Die Backform einfetten. Die beiden Teige abwechselnd in vier Schichten in die Form geben (ich hatte nur zwei Schichten gemacht und meine Marmorierung ist deshalb nicht so gut geworden).
Mit der Gabel spiralförmig durch den Teig gehen.
Den Ofen auf 180 Grad Celsius vorheizen (Umluft). Den Kuchen auf mittlerer Schiene etwa 15 Minuten backen, dann das Herz mit einem Ypsilon-Schnitt einschneiden (sonst reißt die Oberfläche kreuz und quer (wie man gleich auf dem kommenden Foto sehen wird - aber ich lerne ja dazu). Kuchen noch etwa 30 Minuten weiterbacken. Wird er oben zu braun, ist aber innnen noch nicht gar, dann mit Alufolie abdecken.
Kuchen nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestreuen.
Kleine Trotteligkeiten beim Backen schaden dem Geschmack nicht, aber können Abzüge beim Aussehen geben. Und ich denke noch beim Reinschieben in den Ofen, ich müsste den Teig wohl nach einer Weile Mal einschneiden. Irgendwie redete ich mir selbst ein, es werde schon gutgehen, weil mir nicht so recht einfallen wollte, wie ich ein Herz dekorativ einschneide. Cliff später wie aus der Pistole geschossen: Mach doch einen Ypsilon-Schnitt. Da war`s allerdings schon zu spät:
Für die Kaffeetafel habe ich das überstehende Stück vorsichtig abgeschnitten:
Der Kuchen war locker und wunderbar aromatisch:
Heilbuttfilet mit Kressejoghurtsosse
Bei der Überlegung, was ich denn für das Cookbook of Colors an Weißem kochen könnte, ist mir unsere erfrischende Kressesoße eingefallen:
Darüber hinaus mussten wir nur noch einen Fisch aussuchen. Die Entscheidung ist direkt an der Fischtheke gefallen. Mir sprang das Heilbuttfilet sofort ins Auge und auch Cliff war nach kurzem Zögern davon angetan und wir haben den Kauf nicht bereut.
Kartoffeln aufsetzen.
Für die Kressesoße benötigen Sie:
500 g Joghurt,
1 Lage Kresse,
8 Cornichons,
Salz und Pfeffer,
etwas Zitronensaft
Die Cornichons kleinschneiden, die Kresse abbrausen und mit der Schere von der Packung schneiden. Etwas Kresse für die Dekoration beiseitelegen, den Rest hacken und in die Schüssel zu den Cornichons geben. Joghurt dazukippen und alles miteinander verrühren. Salzen und Pfeffern sowie mit dem Zitronensaft abschmecken.
Den Heilbutt ggf. waschen. Unserer war so frisch und so hervorragend verpackt, dass wir ihn nur abtupfen mussten. Ihn salzen und pfeffern:
Dann in Mehl wenden.
Eine Pfanne erhitzen und Butter schmelzen. Die Flamme auf mittlere Temperatur zurückdrehen und den Heilbutt darin von beiden Seiten sanft braten.
Serviert wird der Heilbutt mit Pellkartoffeln, Radieschen und der Kressejoghurtsoße:
Joghurt selber machen
Ich benötige dafür keinen gekauften Joghurtbereiter, sondern nur ausgewaschene alte Marmeladengläser, 2 dicke Handtücher und einen Pappkarton.
Zutaten für 4 Gläser Joghurt:
1 Becher Sahnejoghurt mit Joghurtkulturen L. Bulgaricus und S. Thermophilus
etwa gut 600 ml Milch, es kann auch fettarme, haltbare Milch sein.
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| Griechischer Sahnejoghurt von Kri Kri |
Zubereitung:
Die Milch in einen Topf schütten und ungefähr auf 50 Grad Celsius erwärmen:
Von der Flamme nehmen (falls sie Ihnen zu heiß geworden ist, kann sie etwas abkühlen, während Sie die gewaschenen Marmeladengläser und deren Deckel (vorsichtig) mit kochend heißem Wasser sterilisieren.
In jedes Glas 2 gehäufte Teelöffel von dem Sahnejoghurt geben. Die Gläser mit Milch auffüllen und gut umrühren.
Um den Joghurt in Wärme reifen zu lassen, packe ich die Gläser in eine mit einem Handtuch gefütterte Pappkiste:
Und decke die Gläser mit einem zweiten Handtuch zu:
Die Kiste mit ihrem Deckel verschließen und den Joghurt darin für 6 Stunden reifen lassen. Meistens setze ich den Joghurt Nachmittags an und stelle ihn in den Kühlschrank, sobald ich ins Bett gehe. Im Kühlschrank reift er übrigens nach, nur wegen der Kälte darin entsprechend langsamer. Den ersten Joghurt eines neuen Ansatzes esse ich ungefähr nach 48 Stunden.
Wenn Sie nur 3 Gläser essen, können Sie das 4. für Ihren neuen Joghurtansatz verwenden und so weiter. Sie brauchen also in einer langen Reihe selbst gemachter Joghurts nur einmal einen kaufen. Ich denke, es reicht auch 1 Teelöffel alter Joghurt pro Glas für den neuen Ansatz, allerdings gehe ich mit den 2 Teelöffeln lieber auf Nummer sicher.
Festtagsmenue fettarm
Nachdem ich vor einigen Tagen ein fettarmes Festtagsmenü vorgestellt habe, stammt dieser Vorschlag von Cliff:
Orangentaler
(Rezeptabwandelung Tonkabohnentaler siehe unten.)
Bei Cucina Casalinga habe ich die Orangentaler entdeckt und mich spontan entschlossen, sie nachzubacken.
Zutaten:
125 Gramm Butter (Raumtemperatur)
130 Gramm Zucker
1 Päckchen Orangenschalenaroma (oder die abgeriebene Schale von einer Orange)
1 Prise Salz
2 Eier
4 Essöffel Cointreau
280 g Butter
280 g Mehl
1 gestrichener Teelöffel Backpulver
Zubereitung:
Die Butter in mehrere Stücke schneiden und zusammen mit dem Zucker, der Prise Salz, den beiden Eiern und dem Orangenschalenaroma in die Schüssel geben. Die Masse mit dem Elektorührer cremig rühren. Dann erst den Cointreau unterrühren.
Mehl und Backpulver in die Schüssel geben, erst mit einem Esslöffel unter die Masse heben und dann mit dem Elektrorührer nacharbeiten.
Das Backblech mit Backpapier belegen und den Teig mit 2 Teelöffen auf das Backblech applizieren. Zwischen den einzelnen Rohlingen Platz lassen. (Der Teig reicht für 2 Backbleche.)
Den Backofen auf 200 Grad Celsius vorheizen, haben Sie einen Umluftofen, auf 180 Grad zurückstellen, sobald die Kekse im Ofen sind. Die Backzeit beträgt etwa 10 bis 12 Minuten. Die Orangentaler sind fertig, wenn sie goldgelb sind.
Taler erkalten lassen und mit Zuckerguß bestreichen (Zuckerguss: Viel Puderzucker mit wenig Orangensaft verrühren - ich wiege so etwas nicht aus).
Nachtrag vom 01.12.2013:
Für Tonkabohnentaler statt dem Orangenaroma und dem Cointreau 1/2 abgeriebene Tonkabohne verwenden und 4 Esslöffel Pisco Control. Den Zuckerguss ebenfalls mit einer Prise Tonkabohnenpulver oder etwas Vanillezucker aromatisieren. Den Zuckerguss statt mit Orangensaft mit etwas Pisco Control oder Portwein anrühren.
Ausgelöste Hähnchenschenkel vom Grill
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| Gegrillte ausgelöste Hähnchenschenkel |
Beim Geflügelhändler unseres Vertrauens gibt es hin und wieder ausgelöste Hähnchenschenkel. Man kann sie dort in Marinade oder pur kaufen.
Wenn wir sie selbst marinieren, marinieren wir sie in etwas Öl, Knoblauch, Rosenpaprika- und Rosmarinpiulver. Die Marinade in eine Gefriertüte geben, die Hähnchenschenkel hinterher, gut durchkneten und einige Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.
Gegrillt werden sie bei uns auf dem Elektrogrill und sie schmecken auch kalt. Man kann sie also für eine Party einen Tag vorher machen:
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| Gegrillte, ausgelöste Hähnchenschenkel auf dem Elektrogrill |
Gegrillte ausgelöste Hähnchenschenkel sind sehr zart und saftig und die Haut wird schön knusprig. Mir schmecken sie besser als Hähnchenschenkel, die noch am Knochen sind. Ich habe sie allerdings noch nie selbst vom Knochen geschnitten und kann daher keine Tipps geben, wie man das am besten bewerkstelligt
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