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Fusionküche: Kürbiscremesuppe mit Wiener Würstchen


Schmeckt Kürbiscremesuppe mit Curry zu Wiener Würstchen aus Putenfleisch? Das habe ich mich gefragt, als mein lieber Hubby mit der Idee um die Ecke kam, die Putenwiener zur selbst gemachten Kürbissuppe zu servieren. Was soll ich euch sagen? Es hat großartig geschmeckt.

Der Klacks griechischer Joghurt ist leider ebenso in der Suppe versunken wie die leckeren Erbsen.

Ein spezielles Rezept für die Suppe gibt es nicht. Wir machen sie jedes Mal ein bisschen anders. Hier habe ich etwas Sellerie, Karotten und Petersilienwurzel (das hatten wir einige Tage vorher klein geschnitten und ins Eisfach gelegt) angeschwitzt, gehackte Zwiebeln dazu gegeben und mit Wasser abgelöscht. Gefrorener Kürbis hinein und nach Packungsanweisung garen lassen (so 10 Minuten). Pürieren, Kochsahne, Dashipulver und Gewürze rein. Dieses Mal: Eine indische Currymischung, Salz, Pfeffer.

Am Ende hielt ich es für eine gute Idee, noch Erbsen hineinzugeben. Hubby haben sie nicht gemundet, ich fand sie recht ansprechend.

Putencurry mit Rumananas (Pina Colada Curry)



Ananasstücke in braunen Rum einlegen und Salz über die Stücke streuen. Ziehen lassen, während man das Putenfleisch in Streifen zerteilt, die Zwiebeln schneidet und die Cashewkerne etwas kleiner bricht.


Fleisch in Butter anbraten (wer es leicht anbräunen möchte, sollte die Streifen so anbraten, dass sie sich beim Braten nicht berühren. Das verlängert natürlich den Bratprozess). Fleisch aus Topf nehmen und mit Currymischung überstreuen. Zwiebeln im Topf anbraten, mit den in Rum eingelegten Ananasstücken UND dem Rum ablöschen. Cashewkerne hinzugeben.


Je nach Fleischmenge ein bis zwei Päckchen Halbfettsahne darunter rühren. Eine Dose Kokoscreme hinzufügen. Mit Curry, Cayennepfeffer und Pfeffer würzen. Soße eine Weile auf kleiner Flamme simmern lassen, vielleicht 5 bis 10 Minuten. Fleisch zurück in den Topf geben, sanft gar ziehen lassen. Am Ende eventuell noch etwas Salz hinzugeben. Durch die Ananas und die Kokoscreme ist das Curry ziemlich süß.


Wir servieren das Curry immer mit Belugalinsen (nicht im Bild).

Haehnchencurry mit Cashewkernen

In Berlin konnten wir uns in unserer damaligen Wohngegend nicht über einen Mangel an indischen Restaurants beklagen, hier in Hamburg sind wir ziemlich unterversorgt. In zu Fuß erreichbarer Nähe befindet sich ein Restaurant, welches uns nicht sonderlich zusagt und ein indischer Imbiss, dessen Essen durchaus angenehm schmeckt und von passabler Qualität ist. Madame hat aber stets individuelle Ansichten, wie sie ihr Essen abgefüllt und verpackt haben möchte und es ist mühselig, manchen Imbissverkäuferinnen diese Ansichten verständlich zu machen.

Außerdem wollten wir austesten, ob wir selbst ein wohlschmeckendes Hähnchencurry kochen können und haben uns also selbst daran gemacht:


Zutaten:

Gute 500 g Hühnerbrust,
1 Dose Kokosmilch,
1 Tütchen Cashewkerne,
Butter zum Anbraten,
Salz, Pfeffer, Chilipulver, Curry

Zubereitung:

Da wir das Hühnerfleisch am Samstag gekauft haben, aber erst am Mittwoch zubereiten wollten, hat Cliff es in Würfel geschnitten und in einem Gefrierbeutel gut mit dem Curry eingestreut:


Am Mittwoch wieder aufgetaut, war es schon gut mit Curryaroma durchzogen:


Das Fleisch von beiden Seiten in Butter (oder noch besser: in Ghee) anbraten:


und mit der Kokosmilch ablöschen. Mit Salz, Pfeffer, dem Chilipulver und einem guten Schwung Curry abschmecken:


Noch eine Weile auf kleiner Flamme ziehen lassen, die Cashewkerne unterrühren und mit Reis servieren:


Als Currymischung haben wir übrigens das wunderbar aromatische und facettenreiche Chardonnay-Gewürz von www.1001gewuerze.eu verwendet.

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