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Wrap-Up: Was wir im April gebrutzelt haben - Knuspriges

Knuspriges Schweinekotelett

Hubby und ich begannen den April mit einem knusprig doppelt panierten Kotelett mit Blumenkohl und in Butter gerösteten Semmelbröseln.

Doppelt paniertes Schweinekotelett mit Kartoffeln und Blumenkohl

Wie man eine doppelte Panierung hinbekommt, seht ihr in diesem Video (* Link öffnet zu YouTube.)

Harissa Chicken: Hähnchenspieße in der Pfanne braten

Wir hatten noch selbst gemachten Minzjoghurt und Knoblauchjoghurt im Kühlschrank und entschieden uns spontan für Harissa Chicken *, das wir in unserer Plancha-Pfanne brieten.

Harissa Chicken

 Mais-Fladenbrot

Das selbst gemachte Mais-Fladenbrot * buk ich einige Tage vor dem knusprigen Zitronenhähnchen speziell für dieses Rezept und fror das Fladenbrot dann ein, was unkompliziert klappte.

Mais Fladenbrot

Knusprige Bratkartoffeln aus gekochen Kartoffeln mit Speck, Zwiebeln und Ei

Zwischendurch gab es noch Bratkartoffeln *. Für uns gehören zu den Bratkartoffeln Schinkenspeck, Zwiebeln und Ei. Schält man am Vortag Salzkartoffeln für ein anderes Gericht, dann kann man einfach mehr Kartoffeln schälen, mitkochen, abkühlen lassen und über Nacht im Kühlschrank aufbewahren. Am nächsten Tage brutzelt man die Bratkartoffeln.

Bratkartoffeln

Knuspriges Zitronenhähnchen mit Cajun-Gewürz aus dem Ofen mit Zitronen-Knoblauch-Sahnesoße

Endlich verwirklichten wir das Zitronenhähnchen-Rezept *. Oregano und Thymian geben der Cajun-Gewürzmischung das Kräuteraroma für unser Pollo Fino aus dem Ofen mit Zitronen-Knoblauch-Sahnesoße. Chili und Rauchpaprika rundeten das Gericht ab.

Zitronen-Hähnchen

Maisbrot italienisch inspiriert


Gestern kam die Brotlieferung wider Erwarten nicht und so musste ich mir überlegen, ob ich noch zum Bäcker gehe oder es Mal wieder wage, ein Brot selbst zu backen. Bisher ist mir nämlich noch kein Brot so gut gelungen, dass ich damit zufrieden gewesen wäre. Und wenn das gekaufte Brot besser schmeckt als das selbst gebackene, dann verfehlt das Selberbacken in meinen Augen seinen Sinn und Zweck.

Gesundheitlich angeschlagen, wollte ich nicht zum Bäcker schlurfen und habe nach einem schnellen Brotbackrezept gesucht, welches ich innerhalb von etwa 4 bis 5 Stunden inklusive Backvorgang erledigt haben könnte, denn ich hatte eine Deadline, die Abends um 20.00 Uhr auslief.

Ich habe das eine oder andere ansprechende Rezept im Internet gefunden, nur leider kein schnelles. Aber ich wusste, dass Chef John von Foodwishes auch viele schnelle Rezepte zu bieten hat und nach einiger Suche bei ihm auf dem Blog hat mich sein Great Grandma C`s Pane di Granoturco sehr angesprochen.

Die amerikanischen Rezepte bin ich schon ein bisschen gewöhnt und so machte ich mich flink ans Werk. Statt Trockenhefe habe ich die Wieninger Hefe verwendet, die im Vorteig in der Regel turbomäßig fix aufgeht und ich ja ein Zeitproblem hatte.


Den Vorteig habe ich mit einem zerbröselten Hefewürfel, einer Prise Zucker, einer Kaffeetasse Weizenmehl (1/2 cup bread flour) und einer Henkeltasse (1 cup warm water) warmen Wassers gemacht.

(Wer es genau wissen möchte - Quelle, mein Moleskine:
U.S. liquide mesures: 1 Cup = 237 ml
U.S. dry mesures: 1 Cup = 226,8 Gramm)

Ich habe es vorher ausgewogen, dann aber mit dem amerikanischen System gearbeitet. Ein Cup entspricht ungefähr einer meiner etwas größeren Henkeltassen, 1/2 Cup einer durchschnittlichen Kaffeetasse.

Mein Vorteig war nach etwa 20 Minuten fertig.

Diesen habe ich erst mit 1 1/2 Teelöffeln Meersalz, 2 1/2 Esslöffeln Olivenöl und 1 Kaffeetasse (1/2 cup) Maismehl verrührt.

Es kam ungefähr 1 Henkeltasse (1 cup), vielleicht noch etwas mehr Weizenmehl hinzu.

Den Teig habe ich etwa 15 Minuten gut durchgeknetet, bis er so elastisch war, dass, wenn ich mit dem Finger reingepiekt habe, die Delle von allein wieder verschwunden ist (Chef John erklärt das in seinem Video vortrefflich).

Die Teigkugel habe ich dann mit etwas Olivenöl eingerieben und zusammen mit Küchenfolie in die Schüssel zurückgelegt. Die Folie verwende ich, damit den Teig nach dem Gehen ohne klebrige Reste aus der Schüssel heben kann.


An einem warmen Ort habe ich den Teig mit einem feuchten Tuch abgedeckt eine Stunde gehen lassen. Chef John empfiehlt zwei Stunden und das ist auch richtig so, bei mir musste aus Zeitnot eine Stunde genügen:


Der Teig war nach einer Stunde schon schön gegangen, allerdings fehlten noch die größeren Blasen, die Chef John in seinem Video demonstriert.


Den Teig habe ich auf eine glatte Fläche gekippt, langgezogen, zu einer Rolle geformt, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech gelegt, mit einem feuchten Tuch abgedeckt und in meinem leicht angewärmen Ofen eine Stunde gehen lassen. Dann das Blech wieder aus dem Ofen nehmen und den Ofen auf 220 Grad Celsius vorheizen.

Eine Backform mit heißem Wasser reinstellen, den Teigling enkerben, Backblech mittig wieder reinschieben und 30 bis 40 Minuten backen. Ich habe einen Umluftofen und daher die Hitze nach 15 Minuten auf etwa 180 Grad zurückgedreht und das war bei meinem Ofen auch besser so.


Das letzte Foto konnte ich nicht lange vorbereiten und schön dekorieren, da Cliff mittlerweile eingetroffen war, Hunger hatte und so musste das Anschneiden fix gehen.

Als Ergebnis lässt sich festhalten, dies ist das erste selbstgebackene Brot, was mir besser als gekauftes schmeckt. Und ich war stolz, dass Cliff mich beim Probieren fragte, ob ich Meersalz verwendet habe.

Ich werde dieses Brot noch variieren und beispielsweise klein geschnittene Oliven reinkneten. Gut vorstellen kann ich es mir auch als Zwiebelmaisbrot.

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