Dies ist ein Kochtelegramm
Tags:
1 Riesentopf, 1000 g Rinderhack, Chilibeans, schwarze Bohnen, Dosentomaten, Tomatenmark, Zwiebeln, Knoblauch, 2 bis 3 getrocknete Chilischoten, 1/2 l Rotwein, Mole-Gewürz, Bitterschokolade 80 %, Paprikapulver, Salz, Pfeffer, ein Schuss Kochsahne
Tags:
Hack in Etappen anbraten, salzen, pfeffern, Zwiebeln und Knoblauch anbraten, Pfanne ablöschen, 1/2 Flasche Rotwein, alles in den Riesentopf geben, Bohnen und Tomaten in Topf, Latexhandschuhe!, Chilischoten zerbröseln, ein Teelöffel Mole-Gewürz, etwas Wasser, rühren, rühren, mit Tomatenmark andicken, Messerspitze Rauchpaprika, Schokolade nach Gusto, in den Topf, nicht in den Mund!, kleine Flamme, ziehen lassen, abschmecken, aua, aua!, scharf, scharf!, Kochsahne nachgießen, fertig.
P.S.:
Die beiden Silikon-Auflaufformen sind von Tchibo aus der Vorsaison, laut Packung backofengeeignet bis 220 Grad Celsius, halten Kälte bis minus 20 Grad aus.
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Linseneintopf mit schwarzen Bohnen
Vor einiger Zeit haben Cliff und ich eine Packung schwarze Bohnen gekauft. Als wir uns letzte Woche überlegt haben, welchen Eintopf wir kochen, hatte ich die Idee, Linsen mit schwarzen Bohnen zu kombinieren. Es ist ein Linsen-Bohneneintopf daraus geworden.
Zutaten:
Linsen und schwarze Bohnen im Verhältnis 2 zu 1,
1 Bund Suppengrün,
1 Kasslerknochen,
Kasslerlachsfleisch (Menge bitte nach Ihrem eigenen Geschmack)
etwas Schinkenwürfel,
Kartoffeln (nicht allzu viele, es ist kein Kartoffeleintopf,
1 große Zwiebel,
Salz (wahrscheinlich nicht, im Kassler und Schinken ist schon genug), Pfeffer, Chilipulver und Worcester Sauce (oder Maggi) zum Abschmecken, etwas Kartoffelpüreepulver zum Andicken
Zubereitung
Linsen und Bohnen einen Tag vorher in reichlich Wasser einweichen:
Wir haben die Linsen mit den Bohnen eingeweicht, obwohl die laut Packung die Bohnen eine höhere Garzeit hatten. Wir haben die Linsen einfach länger mitkochen lassen, hat denen auch nicht geschadet.
Bohnen und Linsen mit dem Einweichwasser und dem Kasslerknochen auf kleiner Flamme köcheln lassen. Wahrenddessen die Petersilienwurzel und die Knollensellerie klein schneiden und in den Topf zum Mitkochen geben. Ich mag es, wenn das komische Zeug zerkocht ist und gebe es deshalb früh mit zum Eintopf.
Kartoffeln und Möhren schälen und in kleine Stücke schneiden.
Zwiebel schneiden.
Lauch schneiden.
Kartoffeln und Möhren ca. 20 Minuten vor dem Ende der Garzeit in den Eintopftopf geben. Eventuell heißes Wasser nachgießen.
Schinken mit den Zwiebeln anbraten. Zum Eintopf geben.
Kassler Lachfleisch in Würfel schneiden. In den Eintopf geben.
Eintopf würzen, ggf. mit etwas Kartoffelpüreepulver ein bisschen andicken.
Lauch ganz zum Schluss reingeben.
Fertig! Machen Sie sich nicht so viel Gedanken um die Garzeit, schadet nicht, wenn das Zeug länger kocht als auf den Packungen von Linsen und Bohnen steht, Flamme immer schön klein halten, dass der Eintopf gerade ein bisschen simmert.
Die Bohnen haben zu den Linsen wirklich gut gepasst. Für uns ist das Experiment gelungen.
Putenchili mit Zartbitterschokolade
Zutaten:
Gut 500 g Putenhackfleisch,
2 bis 3 mittelgroße Zwiebeln,
1 Knoblauchzehe,
2 Packungen passierte Tomaten,
2 Dosen Kidneybohnen,
1/8 Liter Rotwein,
etwas Chili nach Ihrer Wahl, wir nehmen extrascharfe, getrocknete asiatische Chilischoten, da reichen schon ein bis zwei für einen großen Topf Putenchili.
10 g Zartbitterschokolade (2 Stück),
etwas Olivenöl zum Anbraten, Salz und Pfeffer.
(Die Maiskölbchen auf dem Foto wollten wir zur Dekoration verwenden, haben wir aber vergessen.)
Zubereitung:
Das Putenhack mit etwas Olivenöl in der Pfanne anbraten. Die in halbe Ringe geschnittenen Zwiebeln dazu geben und etwas mitschwenken, dann die Masse etwas an den Pfannenrand schieben und den gehackten Knoblauch in der Mitte etwas anbräunen lassen. Alles miteinander verrühren, salzen und pfeffern. Mit den passierten Tomaten ablöschen.
Das Wasser der Bohnen in eine Tasse abgießen und die Bohnen in die Pfanne geben. Den Wein dazukippen und dann den Chili. Zum Schluss die beiden Stückchen Schokolade unterrühren.
Das Putenchili auf kleiner Flamme solange ziehen lassen, wie Sie es für richtig halten, mindestens 30 Minuten. Je länger es zieht, desto besser wird es.
Das Bohnenwasser können Sie nachkippen, wenn das Putenchili etwas zu dick wird oder Sie es am nächsten Tag verlängern möchten.
Tom Kha Gai Suppe
Es ist das erste Mal, dass wir eine Tom Kha Gai Suppe gekocht haben. Orientiert haben wir uns an [diesem Rezept], allerdings haben wir die Kaffirlimettenblätter weggelassen, da wir keine finden konnten.
Wussten Sie, dass zu viel Kokosmilch eine abführende Wirkung haben kann? Ich nicht! Cliff meinte zu mir, er hätte das Mal in einem Film gesehen. (Nein, es lag nicht an der pösen, pösen Darmkrankheit, die hier gerade im Norden grassiert, sondern an zu viel Kokosmilch!) Hätte er mir auch vorher sagen können, dann hätte ich das Rezept gleich wie folgt abgewandelt:
1/2 l Kokomilch
1/2 l fettarme Milch oder Hühnerbrühe
40 g Galanga-Wurzel (Thai-Ingwer)
2 Schalotten
2 Stück Zitronengras
500 g Hühnerbrust
100 g Champignons
1 Schnapsglas Limettensaft
1 Tüte Dashipulver (Fischpulver)
1 Esslöffel Zucker
Chili, Salz und Pfeffer
1 Bund Koriander
Zubereitung:
Ingwer, Schalotten und Zitronengras schälen und grob schneiden. Das Zitronengras in einen Beutel abfüllen und mit einem harten Gegenstand etwas mürbe klopfen.
Champignons vierteln.
Die Hühnerbrust würfeln.
Anders, als im Rezept von Thaifood at home zu lesen und im Video zu sehen ist, würde ich beim erneuten Zubereiten der Tom Kha Gai Suppe nicht zuerst die Hühnerbrust in den Topf schmeißen (es sei denn, ich verwende stattdessen Putenbrust, die wird durch länger Kochen weicher), sondern das Gemüse mit der Kokosmilch und der Halbfettmilch übergießen, das Dashipulver einrühren und diese Flüssigkeit nach dem Aufkochen 30 Minnuten auf kleiner Flamme simmern lassen.
Danach würde ich die Pilze zur Suppe geben und diese 5 Minuten bei kleiner Flamme ziehen lassen. Nebenbei den Limettensaft und den Zucker hinzukippen und die Suppe mit dem Chili und dem Pfeffer abschmecken.
Zum Schluss die Hühnerbrustwürfel hinzugeben, die Suppe noch einmal aufwallen lassen und danach weitere 5 Minuten simmern lassen. Kurz ein letztes Mal abschmecken und schon kann die Suppe, mit etwas gehacktem Koriander, serviert werden:
Wussten Sie, dass zu viel Kokosmilch eine abführende Wirkung haben kann? Ich nicht! Cliff meinte zu mir, er hätte das Mal in einem Film gesehen. (Nein, es lag nicht an der pösen, pösen Darmkrankheit, die hier gerade im Norden grassiert, sondern an zu viel Kokosmilch!) Hätte er mir auch vorher sagen können, dann hätte ich das Rezept gleich wie folgt abgewandelt:
1/2 l Kokomilch
1/2 l fettarme Milch oder Hühnerbrühe
40 g Galanga-Wurzel (Thai-Ingwer)
2 Schalotten
2 Stück Zitronengras
500 g Hühnerbrust
100 g Champignons
1 Schnapsglas Limettensaft
1 Tüte Dashipulver (Fischpulver)
1 Esslöffel Zucker
Chili, Salz und Pfeffer
1 Bund Koriander
Zubereitung:
Ingwer, Schalotten und Zitronengras schälen und grob schneiden. Das Zitronengras in einen Beutel abfüllen und mit einem harten Gegenstand etwas mürbe klopfen.
Champignons vierteln.
Die Hühnerbrust würfeln.
Anders, als im Rezept von Thaifood at home zu lesen und im Video zu sehen ist, würde ich beim erneuten Zubereiten der Tom Kha Gai Suppe nicht zuerst die Hühnerbrust in den Topf schmeißen (es sei denn, ich verwende stattdessen Putenbrust, die wird durch länger Kochen weicher), sondern das Gemüse mit der Kokosmilch und der Halbfettmilch übergießen, das Dashipulver einrühren und diese Flüssigkeit nach dem Aufkochen 30 Minnuten auf kleiner Flamme simmern lassen.
Danach würde ich die Pilze zur Suppe geben und diese 5 Minuten bei kleiner Flamme ziehen lassen. Nebenbei den Limettensaft und den Zucker hinzukippen und die Suppe mit dem Chili und dem Pfeffer abschmecken.
Zum Schluss die Hühnerbrustwürfel hinzugeben, die Suppe noch einmal aufwallen lassen und danach weitere 5 Minuten simmern lassen. Kurz ein letztes Mal abschmecken und schon kann die Suppe, mit etwas gehacktem Koriander, serviert werden:
Kartoffeleintopf mit Wiener Wuerstchen
Zum Beginn einer Diät (und natürlich auch zwischendurch), machen wir gerne Kartoffeleintopf.
Als erstes setzen wir die klein geschnittenen Kartoffeln mit Wasser (noch besser mit Brühe oder Fond), Pfeffer und Salz in einem großen Topf auf. Wir haben dieses Mal statt gekörnter Rindebrühe (mit deren Geschmack bin ich ja nicht mehr so zufrieden) mein gesammeltes Hähnchenröst vom Auffangteller der Grillhähnchen als Geschmacksträger verwendet. Wow! Das hat vielleicht Aroma gegeben!


Während der Kochhelfer fleißig das Suppengrün zerkleinert, sitze ich immer neben dem Topf und genieße meinen Aperitif. Nach und nach gebe ich dann, je nach Garzeit, das Gemüsezeug zu den Kartoffeln. Die Petersilienwurzel und der Sellerie beispielsweise können recht früh rein, wir mögen es, wenn sie zerkochen. Die Möhren kommen dann etwas später.


Wenn der Kochhelfer die Zwiebeln klein geschnitten hat, ist es auch schon soweit, den Schinkenmix vom Geflügelstand (Wildschweinschinken, Putenschinken usw. ist da drin), kurz durch die Pfanne zu ziehen und dann mit den Zwiebeln durchrühren. Flamme ausdrehen und den Schinken-Zwiebel-Mix auf der Platte zum warmhalten stehen lassen.


Noch ein paar Minütchen warten und dann kommt der Schinken-Zwiebel-Mix auch schon in den großen Topf.

Das muss dann eine Zigarettenlänge und ein paar Schluck Martini lang ziehen (also ich rauche dabei ja nur passiv).
Nun geht es ans Abschmecken. Dieses Mal habe ich Trüffelsalz aus schwarzen Trüffeln und einen guten Hieb gemahlener Chilis hinzugegeben. Pfeffer aus der Mühle sowieso. Beachten Sie, dass die Kartoffeln viel Gewürz ziehen. Ganz so vorsichtig muss man also nicht würzen.
Dieses Mal hatten wir ja testweise eine Süßkartoffel hinzugegeben. Die haben wir viel zu früh reingemacht und deshalb ist sie uns zerkocht. Da wir den Kartoffeleintopf aber ohnehin mit Kartoffelpüreeflocken aus der Tüte binden, machte das nix.
Das Püree war uns übrigens ausgegangen. Wir hatten aber noch zwei Knödel im Kochbeutel. Die Beutel habe ich aufgeschnitten den Inhalt davon in den Eintopf gerührt.
Das Abbinden der Flüssigkeit mit Knödelgranulat hat recht gut geklappt. Da die Knödel aber bekanntlich quellen müssen, trat die Bindewirkung natürlich erst nach einiger Zeit ein. Das machte aber nix, denn wir lassen den Eintopf auf kleinstmöglicher Flamme sowieso noch eine Weile ziehen, bevor wir ihn dann essen.
Ganz zum Schluss kommen noch die klein geschnittenen Wiener und die Lauchringe rein.


Der Eintopf hat für drei Tage gereicht. Drei Tage hintereinander Eintopf liest sich erst einmal nicht so prickelnd. Wenn man aber bedenkt, dass dieser Eintopf im Kühlschrank noch weiter gezogen und sich dadurch geschmacklich von Tag zu Tag verbessert hat, brauchen Sie uns nicht zu bedauern. Tatsächlich hat der Eintopf erst am dritten Tag eine wahre Geschmacksexplosion entfaltet.
Als erstes setzen wir die klein geschnittenen Kartoffeln mit Wasser (noch besser mit Brühe oder Fond), Pfeffer und Salz in einem großen Topf auf. Wir haben dieses Mal statt gekörnter Rindebrühe (mit deren Geschmack bin ich ja nicht mehr so zufrieden) mein gesammeltes Hähnchenröst vom Auffangteller der Grillhähnchen als Geschmacksträger verwendet. Wow! Das hat vielleicht Aroma gegeben!
Während der Kochhelfer fleißig das Suppengrün zerkleinert, sitze ich immer neben dem Topf und genieße meinen Aperitif. Nach und nach gebe ich dann, je nach Garzeit, das Gemüsezeug zu den Kartoffeln. Die Petersilienwurzel und der Sellerie beispielsweise können recht früh rein, wir mögen es, wenn sie zerkochen. Die Möhren kommen dann etwas später.
Wenn der Kochhelfer die Zwiebeln klein geschnitten hat, ist es auch schon soweit, den Schinkenmix vom Geflügelstand (Wildschweinschinken, Putenschinken usw. ist da drin), kurz durch die Pfanne zu ziehen und dann mit den Zwiebeln durchrühren. Flamme ausdrehen und den Schinken-Zwiebel-Mix auf der Platte zum warmhalten stehen lassen.
Noch ein paar Minütchen warten und dann kommt der Schinken-Zwiebel-Mix auch schon in den großen Topf.
Das muss dann eine Zigarettenlänge und ein paar Schluck Martini lang ziehen (also ich rauche dabei ja nur passiv).
Nun geht es ans Abschmecken. Dieses Mal habe ich Trüffelsalz aus schwarzen Trüffeln und einen guten Hieb gemahlener Chilis hinzugegeben. Pfeffer aus der Mühle sowieso. Beachten Sie, dass die Kartoffeln viel Gewürz ziehen. Ganz so vorsichtig muss man also nicht würzen.
Dieses Mal hatten wir ja testweise eine Süßkartoffel hinzugegeben. Die haben wir viel zu früh reingemacht und deshalb ist sie uns zerkocht. Da wir den Kartoffeleintopf aber ohnehin mit Kartoffelpüreeflocken aus der Tüte binden, machte das nix.
Das Püree war uns übrigens ausgegangen. Wir hatten aber noch zwei Knödel im Kochbeutel. Die Beutel habe ich aufgeschnitten den Inhalt davon in den Eintopf gerührt.
Das Abbinden der Flüssigkeit mit Knödelgranulat hat recht gut geklappt. Da die Knödel aber bekanntlich quellen müssen, trat die Bindewirkung natürlich erst nach einiger Zeit ein. Das machte aber nix, denn wir lassen den Eintopf auf kleinstmöglicher Flamme sowieso noch eine Weile ziehen, bevor wir ihn dann essen.
Ganz zum Schluss kommen noch die klein geschnittenen Wiener und die Lauchringe rein.
Der Eintopf hat für drei Tage gereicht. Drei Tage hintereinander Eintopf liest sich erst einmal nicht so prickelnd. Wenn man aber bedenkt, dass dieser Eintopf im Kühlschrank noch weiter gezogen und sich dadurch geschmacklich von Tag zu Tag verbessert hat, brauchen Sie uns nicht zu bedauern. Tatsächlich hat der Eintopf erst am dritten Tag eine wahre Geschmacksexplosion entfaltet.
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