Dieses Rezept ist eine schnelle und unkomplizierte Variante der Brotherstellung. Es basiert auf einem Grundrezept für "No Knead Bread", aber ich knete es trotzdem (ein bisschen).
Zutaten:
180 g Vollkornweizenmehl,
180 g Weizenmehl,
Mehl zum Kneten des Teigs,
1 Tütchen Trockenhefe,
1 Mokkalöffel Zucker,
1 Teelöffel Salz,
2 Esslöffel Sonnenblumenkerne,
2 Esslöffel Sesamkörner,
2 Esslöffel Leinsamen,
1 bis 2 Esslöffel Kürbiskernöl,
340 ml warmes Wasser.
Zubereitung:
Mehl, Salz und alle Körner/Kerne zusammen in eine Schüssel geben und miteinander vermengen. Eine Kuhle im Mehl bilden und die Trockenhefe dort hineinstreuen. Den Zucker hinterher. Das Wasser sollte so warm sein, dass man sich nicht den Finger daran verbrennt, wenn man ihn hineinsteckt. Auf ein paar Grad mehr oder weniger kommt es nicht an.
Die Hefe, etwas Mehl und den Zucker mit einem Schuss Wasser verrühren. Dann die Schüssel mit Folie abdecken und an einen warmen Ort stellen. Bei mir ist es die Mikrowelle, die auch eine Backfunktion hat. Ich heize sie immer bei 40 Grad 2 Minuten vor.
Der Vorteig entwickelt sich bei mir schnell. Nach 10 bis 15 Minuten ist er einsatzbereit.
Schüssel wieder aus der Mikrowelle nehmen und den Rest des Wassers (eventuell noch mal ein bisschen erwärmen) und das Kürbiskernöl in die Schüssel kippen. Den Teig mit dem Griff eines Kochlöffels (schmales Ende) grob durchrühren, bis alles einigermaßen miteinander vermengt ist (siehe Video - springt direkt zum entsprechenden Bild). Diesen Teig abdecken und zurück in die Mikrowelle (dieser vorher ggf. noch einmal 2 Minuten einheizen).
Warten, bis sich das Volumen des Teigs verdoppelt hat. Bei mir dauert das immer so 1 bis 1 1/2 Stunden.
Den Teig auf eine mit Mehl bestäubte Fläche geben und grob durchkneten. Meine Knettechnik wird im Video dargestellt (springt direkt zum Knetvorgang).
Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Schüssel geben und zurück in die Mikrowelle stellen.
Die Cocotte mit Deckel in den Ofen stellen und diesen auf 230 Grad vorheizen (Umluft). Bei mir dauert das ungefähr 10 bis 20 Minuten. In der Zeit geht mein Teig noch in der anderen Schüssel. Wer keine Cocotte hat, kann auch eine andere, ofenfeste Form benutzen. Ich habe bis vor Kurzem einen Alubräter verwendet. Das hat auch gut geklappt.
Die heiße Cocotte vorsichtig aus dem Ofen nehmen. Da meine sehr schwer ist, nehme ich erst den Deckel ab und hebe das Ding dann aus dem Ofen. Den Teig mit Backpapier in die Cocotte geben, das Papier vorsichtig noch ein bisschen glattstreichen (Verbrennungsgefahr) und die Cocotte zurück in den Ofen stellen (mittlere Schiene). Deckel drauf! Topflappen benutzen!
Das Brot eine halbe Stunde bei 230 Grad (Umluft) mit geschlossenem Deckel backen und dann etwa eine halbe Stunde bei 180 Grad.
Cocotte vorsichtig aus dem Ofen nehmen und das Brot auf einem Rost abkühlen lassen.
250 g Weizenmehl,
250 g Weizenvollkornmehl,
300 ml Wasser,
1 Beutelchen Trockenhefe,
1 Mokkalöffel Zucker,
1 bis 3 Esslöffel Olivenöl,
1 Prise Salz,
Mehl zum Streuen
Zubereitung:
Beide Mehlsorten und das Salz in eine Schüssel geben und miteinander vermengen. Ein Kuhle hineindrücken. Dort den Zucker und die Hefe hineinschütten. Das Wasser in der Mikrowelle erwärmen. Es ist egal, ob es ein bisschen wärmen oder kälter ist, solange man die Finger hineinstecken kann, ohne sich zu verbrennen, ist es geeignet.
Einen Teil des Wassers (ungefähr 1/5 - es kommt echt nicht auf ein bisschen mehr oder weniger an) mit der Hefe, dem Zucker und etwas Mehl vermengen.
Die Schüssel an einen warmen Ort stellen. Ich verwende dazu die Mikrowelle, die bei mir auch eine Umluftfunktion hat. Ich heize sie immer auf der 40 Grad Stufe für 2 Minuten vor, das gibt dem Vorteig eine angenehme Wärme.
Ungefähr 10 bis 15 Minuten warten. Schüssel zurück auf die Arbeitsplatte stellen und den Rest des Wassers sowie 1 Esslöffel Olivenöl hineingießen. (Sollte das Wasser bereits zu kalt sein, dann noch einmal ein bisschen erwärmen.)
Die Zutaten mit dem Stil eines Kochlöffels vermengen. Ihn dann mit der Hand ordentlich durchkneten. Wie lange? Bis er gut durchgeknetet aussieht und elastisch ist, ganz einfach. Bei mir dauert das nicht so lange, etwa 5 bis 10 Minuten.
Die Teigkugel mit etwas Olivenöl einreiben (damit sie nicht austrocknet). Die Schüssel mit Folie abdecken und zurück in die Mikrowelle. Den Teig auf die doppelte Größe gehen lassen. Wie lange das dauert? Bei mir geht das immer schnell, da ich mit Wärme arbeite, vielleicht so 1 Stunde oder 1 1/2.
Die Teigkugel auf eine bemehlte Fläche kippen, in vier gleichgroße Teile schneiden und zu Kugeln formen. Nicht kneten! Die Kugeln in einem guten Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Mit ein bisschen Olivenöl einreiben und mit Folie locker überdecken. Je nachdem, wie schnell Sie den Teig brauchen, in den kalten Backofen schieben (dauert länger) oder in einen leicht erwärmten (geht schneller).
Wenn die Hefe sich in den Kugeln entwickelt hat, sieht man das.
1 Kugel für eine runde Pizza, zwei für eine Backblechpizza.
250 g Mehl mit 80 ml Öl, dem warmen Wasser und dem Salz zuerst mit einem Kochlöffel verrühren und dann den Teig ordentlich durchkneten, bis er sich elastisch anfühlt. In Küchenfolie einwickeln und eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen.
Zwischendurch die Zwiebeln hacken und die Tomaten in kleine Stücke zerschneiden. Die Chilis kleinschneiden. Außerdem die Avocados öffnen, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch in eine Schüssel geben. Etwas Limette drüberspritzen und mit einer Gabel zerquetschen. Die gehackte grüne Chili und einen Teil der Tomaten unterrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Küchefolie direkt auf die Paste legen, damit die Guacamole nicht braun wird. In den Kühlschrank damit.
Die Salsa besteht aus den restlichen Tomaten, der roten Chili und der halben Zwiebel. Alles zusammenrühren und etwas Tomatenmark dazu geben. Das Tomatenmark intensiviert den Geschmack und macht die Salsa sämig. Sonst wäre sie ja nur ein Tomatensalat mit klein geschnittenen Tomaten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Schüssel abdecken und in den Kühlschrank damit.
Die Flüssigkeit der Bohnen abgießen. Den Rest in eine Schüssel geben und grob oder fein pürieren, je nach persönlichem Geschmack. Das klein geschnittene Fleisch und die restlichen Zwiebeln dazu geben. Alles miteinander vermengen.
Den Teigklumpen aus dem Kühschrank nehmen, aus der Folie wickeln und zu einer Art Wurst rollen. Diese in 12 gleich große Teile zerschneiden. Die einzelnen Teile auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu dünnen Fladen ausrollen. Jeden einzelnen Fladen auf Backpapier geben. Das Backpapier kann gefaltet werden und kann man die Fladen schichten.
Die ideale Einpacktechnik für die Taquitos habe ich noch nicht herausbekommen. Wir haben das Rezept zum ersten Mal gemacht. Mir ging es darum, sie so zu verpacken, dass die Füllung beim Frittieren nicht an der Seite ausläuft. Das ist mir gelungen und zwar so:
2 bis 2 Teelöffel Füllung auf das erste Drittel des Fladens geben. Den Teig einmal der Länge nach umknicken. Dann die Seiten rechts und links über die Wurst geben und zum Schluss den Teig zuenderollen.
Alle 12 Taquitos fertig machen und danach in heißem, simmerndem Fett frittieren. Wenn die eine Seite braun ist, Taquitos einmal im Fett drehen. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Mit der Guacamole, der Salsa und Creme Fraiche servieren.
Ich hatte Lust, Flammkuchen einmal selbst zu machen und bin in meinem Backwälzer "Backvergnügen wie noch nie" auf den Badischen Zwiebelkuchen gestoßen:
Ich habe mich weitgehend an das im Buch beschriebene Rezept gehalten, allerdings habe ich weniger Zwiebeln und mehr Schinkenspeck verwendet. Wie man im Video sehen kann, ist der Teig, streng nach Rezept mit 300 g Mehl zubereitet und so dünn wie möglich ausgerollt, zu klein für das Backblech. Beim nächsten Mal würde ich daher 400 g Mehl nehmen.
Prompt ist mir wegen des zu kleinen Bodens dann auch die Sahne-Eiermasse über den Rand des Zwiebelkuchens gelaufen, was aber nicht weiter tragisch war, weil beim Backen die Masse gestockt hat.
Dieses Mal haben wir die Burger komplett selbst gemacht. Cliff hat 500 Gramm Beefhack mit Trüffelsalz und Block House Steak Pfeffer gewürzt und durchgeknetet.
Das Hack haben wir zu 4 Portionen zu je 125 Gramm aufgeteilt, zu Kugeln geformt und dann platt gedrückt. Damit es auf dem Grill seine Form nicht verliert, haben wir die Burgerrohlinge für etwa 20 Minuten in den Froster gelegt.
Die Burger Buns habe ich selbst gebacken, den Bericht darüber gibt es [hier] zu lesen.
Eine große Tomate und eine Gemüsezwiebel in Scheiben schneiden.
Die Zwiebelringe habe ich in Mehl gewälzt und in Butter goldbraun gebraten:
Derweil hat Cliff die Burger auf den Elektrogrill gelegt und von beiden Seiten für zwei bis drei Minuten bei guter Hitze gegrillt.
Mit labbrigen Salatblättern auf unseren Burgern haben wir es nicht so und da die Burger Buns fast frisch aus dem Ofen kamen und noch lauwarm waren, waren sie noch knusprig und wir mussten die weiße Seite nicht grillen.
Als Käse für den Cheeseburger haben wir Jarlsberg verwendet.
Und hier ist das Ergebnis:
Heinz Tomatenketchup gab es extra, damit das Brötchen nicht durchweicht.
Cliff wollte Hamburger und da es hier weit und breit keine guten Burger Buns zu kaufen gibt, habe ich mich erneut am Backen von Burger Buns versucht. Ich habe [dieses Rezept] verwendet und da Chef John den Herstellungsprozess in seinem Video so gut erklärt, erspare ich mir an dieser Stelle Rezeptangaben.
Das Rezept von Chef John ist für Dinner Rolls, lässt sich aber ebensogut für Burger Buns verwenden. Beim Anrühren des Teigs musste ich ungefähr eine Tasse Mehl mehr verwenden, als Chef John empfiehlt. Wahrscheinlich entspricht das Volumen der von mir eingesetzten Tasse nicht dem US-Tassenmaß.
Da ich ja keine kleinen Dinner Rolls backen wollte, sondern Burger Buns, habe ich statt 12 Kugeln nur 6 Kugeln gemacht.
350 Grad Fahrenheit entsprechen übrigens ungefähr 180 Grad Celsius.
Meine Burger Buns sind mir nun schon viel besser gelungen:
Das Rezept für das Schweinefilet mit Blätterteigmantel mit Rotkohlfüllung haben wir uns beim perfekten Dinner abgeschaut (Rezept vom 04.09.2008).
Nachdem wir die Serie ja im Frühjahr einige Wochen nicht geschaut haben, sind wir jetzt wieder mit dabei. Die Qualität der jeweiligen Kochrunden schwankt sehr stark und wir scheuen uns nicht, den Ausknopf auf der Fernsteuerung zu betätigen, wenn der Kandidatenzank Mal wieder ins trashige abdriftet.
Das Dinner in Hollywood letzte Woche fand ich ausgesprochen unterhaltsam und das Rezept für Großmutters Apfelkuchen werde ich mir noch aus dem Internet ziehen.
Und nun zum Schweinefilet:
Für ein Filet von 250 g habe ich 6 Scheiben aufgetauten Blätterteigs überlappend auf einer bemehlten Fläche nebeneinander gelegt und die Kanten mit der Gabel aneinander gepresst (ohne die Kanten vorher mit irgendetwas einzupinseln, denn ich habe die Erfahrung gemacht, dass dies bei diesem Arbeitsschritt eher hinderlich ist).
Dann rolle ich mit dem Nudelholz über die Nahtstellen und presse sie so weiter ineinander. Das Teigstück umdrehen und die Nahtstellen von der anderen Seite rollen. Bei mir geht das so gut, dass danach keine Nahtstellen mehr zu sehen sind. Alternativ können Sie die 6 Scheiben Blätterteig auch übereinander stapeln und zu einem großen Teigfladen ausrollen (ist mir zu kräftezehrend).
Den Rotkohl hatten wir im Winter selbst gemacht und eingefroren. Für dieses Rezept hier empfiehlt es sich, eventuelle Kochflüssigkeit des Rotkohls gut abropfen zu lassen.
Das Fleisch kurz anbraten, salzen und pfeffern, etwas abkühlen lassen. Rotkohl in die Mitte des Teigs geben, Fleisch darüber legen, Rotkohl über das Fleisch häufen.
Wie Sie die Füllung am dekorativsten in den Teig wickeln, kann ich Ihnen auch nicht sagen. Bei meiner Methode ist der Boden etwas dicker als die Oberseite, damit der Rotkohl den Teig nicht zermatscht.
Mit 6 Stücken Blättereig für 250 g Fleisch habe ich die Abmessungen für meinen Teigfladen großzügig gewählt. Ich schlage nun zuerst die eine Längsseite des Teigs über die Füllung, dann die andere. Danach schlage ich die beiden Kanten ein. Da ich ja viel Teigüberstand hatte, der jetzt noch auf der Oberseite des Stücks ist, brauche ich keine Teigkantenstücke mit Eigelb oder sonstigem Kram zu verkleistern. Ich drehe das Arbeitsstück einfach um und lege es so auf das Backblech. Das Eigengewicht des Backwerks sorgt dafür, dass alles zusammenhält.
Ich möchte Ihnen nicht verhehlen, dass bei meiner Methode Praktikabilität vor Dekorativität geht, doch da mir komplizierte Speisendekorationen ja ohnehin ein Graus sind, weil sie oft den Blick auf das Wesentliche des Essens verstellen, liebe ich meinen Blätterteigmantel gerade so, wie er ist:
Das Filet geht für 30 bis 35 Minuten bei 180 Grad in den Ofen. Nach etwas 15 Minuten haben wir verquirltes Eigelb auf den Teigmantel gepinselt.
Serviert wurde das Schweinfilet im Blätterteigmantel mit einer Rahmsoße aus Pfifferlingen, angedünstesten Schinkenwürfeln und Zwiebeln, abgelöscht mit etwas Weißwein und Halbfettsahne. Dazu gab es Miniknödel.
Wir wollten Hamburger machen, aber Burger-Brötchen aus dem Supermarkt sagen uns nicht so zu. Deshalb habe ich mich entschlossen, diese selbst zu machen und mir ein Rezept aus dem Internet ausgedruckt.
Dieser Post hier ist eher ein Bericht über meine Backsession, als ein Rezept zum Nachbacken. Obwohl mir die Burger Buns am Ende durchaus wohlschmeckend gelungen sind, habe ich so einige Fehler gemacht, nicht, weil ich es nicht besser wüsste, aber ich war am Samstag stimmungsmäßig etwas zu gereizt und hätte vielleicht gar nicht mit dem Backen anfangen sollen. (Burger hätten wir trotzdem machen können, denn zur Sicherheit hatten wir beim Bäcker Sesamecken gekauft, die zwar nicht die klassische Unterlage für Burgerfleisch sind, aber trotzdem gut dazu gepasst hätten.)
Alles begann damit, dass ich darauf verzichtet habe, die im Rezept vorgesehenen 25 g Butter zu schmelzen. Ich mag es einfach nicht, Butter für einen Teig zu schmelzen. Das ist für mich geruchlich und von der Konsistenz ein Horror. Natürlich habe ich die Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank genommen und bei Zimmertemperatur verarbeitet. Hart war sie also nicht mehr.
Dennoch ließ sie sich nicht gut mit dem Mehl und dem Vorteig verkneten. Auch hatte ich das Gefühl, zu wenig Fett und Flüssigkeit im Teig zu haben. Also habe ich noch Sonnenblumenöl und etwas Milch nachgegossen und fleißig geknetet.
Koche oder backe ich nach Rezept, scheint es so zu sein, also wollten die Rezepte mich verhöhnen. Es ist nicht das erste Mal, dass ich einen Hefeteig mache (sonst immer nach Erfahrung und Gefühl) und ich habe noch nie die Butter dafür geschmolzen, aber dieser hat sich mir beharrlich entzogen. So sieht kein gut gekneteter Hefeteig aus:
Ich mochte aber nicht mehr und habe den Teig in die leicht vorgeheizte Mikrowelle geschoben. Dort haben die Hefeteige Ruhe und entfalten sich normalerweise ganz ausgezeichnet. Dieser hier nicht:
Vermutlich habe ich ihn nicht lange genug gehen lassen. Nach meiner Erfahrung muss man Hefeteige so lange gehen lassen, wie sie brauchen, was auch immer für eine Zeit im Rezept stehen mag. Im Regelfall rechne ich mit dem Dreifachen der Zeit, hier habe ich nur verdoppelt. Etwas war der Teig jedenfalls gegangen, wie man vielleicht auf diesem Foto erkennen kann:
Jedenfalls ließ er sich ausrollen und ausstechen. Ich hätte ihn etwas dicker ausrollen sollen.
Auf dem Blech habe ich ihn dann doppelt so lange gehen lassen, wie im Rezept beschrieben. Dreimal so lange wäre besser gewesen.
Und hier ist das durchaus erfreuliche Ergebnis:
Kein Rezept, aber ein paar Erfahrungswerte:
Hefeteige brauchen zum Gehen so lange, wie sie brauchen. Misstrauen Sie deshalb den Zeitangaben in Rezepten. Diese sind meistens zu kurz.
Stellen Sie sich sicherheitshalber etwas mehr warme Milch oder Wasser (je nach Rezept) bereit und ggf. auch mehr Butter. Bei Hefe- oder Keksteig hatte ich noch NIE ein Rezept, bei dem ich nicht noch etwas nachgießen musste. Wenn der Teig versehentlich wirklich zu feucht wird, einfach noch etwas Mehl nachstreuen.
Verlassen Sie sich nie auf Rezepte, sondern vertrauen Sie auf ihr Gefühl.
Nachtrag:
Ich habe ein Rezept gefunden, welches mir sympathisch erscheint und das ich das nächste Mal probieren werde: Burger Buns bei allrecipes.com
Machen wir unsere Pizza selbst, machen wir sie mit einem dicken, lockeren Hefeteig, also eher auf amerikanische Art. Dazu verwende ich ein Hefeteig-Grundrezept, welches normalerweise für Butterkuchen verwendet wird, nur dass ich natürlich den Zucker weglasse und statt Butter im Teig Olivenöl verwende.
500 g Mehl
1 Hefewürfel
1/4 l lauwarme Milch
ca. 60 g Olivenöl
1 Ei
Salz, Pfeffer und Chili nach Gefühl
Den Vorteig setze ich immer in einer separaten Tasse an:
Die Wieninger-Hefe geht echt schnell. Als ich sie das erste Mal verwendet habe, bin ich davon überrascht worden und der Pickertteig ist übergelaufen:
Beim Pizzateig natürlich den Zucker im Vorteig weglassen:
Ist der Vorteig ausreichend gegangen, alle Teigzutaten zusammenkippen und zu einem Pizzateig verkneten. An einer warmen Stelle gehen lassen, bis er ungefähr so aussieht:
Die Folie habe ich vor dem Gehen unter den Teig getan, weil er sich damit leicht aus der Schüssel heben und auf das Backblech kippen lässt. An Frappan klebt er nicht so sehr.
Den Teig auf dem Backblech ausrollen und zugedeckt noch Mal gehen lassen, bis er Ihnen ausreichend fluffig erscheint. Mit einer Gabel mehrmals einpieken:
Ein paar Worte zu unseren Zutaten:
Normalerweise nehmen wir in Zwiebeln eingelegten Bauchspeck (hier wurde er schon von den Zwiebeln befreit) und das leckere weiße Fleisch vom Suppenhuhn, welches wir immer vom japanische Nudelsuppe kochen übrig haben und für die Pizza einfrieren. Da das Suppenhuhnfleisch schon weg war, haben wir geräucherte Hühnerbrust verwendet. Beim Käse nehmen Sie doch einfach einen Ihrer Wahl.
Pizza belegen:
Der Ofen wurde auf 220 Grad Celsius vorgeheizt. Alufolie über die Pizza geben (nicht im Bild) und das Blech auf den Boden Ihres Backofens legen:
Wenn möglich auf Unterhitze stellen und die Pizza ca. 15 Minuten backen, danach die Folie entfernen, die Temperatur auf 175 Grad Celsius zurückdrehen und die Pizza auf die Mittelschiene schieben. Auf Umluft schalten. Backen, bis der Boden an den Seiten goldbraun aussieht.
Zwiebeln drauf, noch zwei, drei Minuten backen:
Dann den Käse verstreuen:
Pizza noch so lange im Ofen lassen, bis der Käse geschmolzen ist: