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Photoshop-Challenge: Pizza amerikanische Art voher/nachher Überarbeitung

Ich überarbeite meine alten, eigenen, hässlichen Foodphotos mit Photoshop und der Verwendung von Stockphotos. Heute: Pizza amerikanische Art:

I modify my old, ugly foodphotos with Photoshop and Stock Photos:



Link zum Rezept Pizza american style:

(Bildquellen: Das Pizzastück habe ich selbst fotografiert, das Hintergrundbild stammt von Depositphotos. Bildkomposition: Ich)

Hammer Resteverwertung: Pizza Bacon mit Chili con Carne

Pizza Bacon with Chili con Carne
Pizza Bacon mit Chili con Carne

Noch Reste vom Chili con Carne im Kühlschrank? Warum nicht Pizza daraus machen? Es gibt recht ordentliche, fertige Pizzateige, die einem die Arbeit erleichtern. Wir sind jedenfalls immer wieder begeistert von unserer Pizza Chili con Carne mit Schinken und Käse.

(Bildquellen: Das Bild von der Pizza wurde selbst geknipst. Käsestück, Chili, Tuch und Tischplatte stammen von Depositphotos. Bildgestaltung mit Photoshop: Ich)

Tomaten-Lauch-Quiche


Boden:

300 g Mehl,
150 g zimmerwarme Butter,
1 gestrichenen Teelöffel Salz,
7 Esslöffel Wasser

Die Zutaten in eine Rührschüssel geben und zu einem Mürbeteig verkneten, erst mit den Knethaken des Elektrorührers, ggf. noch mit den Händen nachkneten.

Teller auf die Schüssel legen und diese in den Kühlschrank stellen. Sie müssen den Teig keine zwei Stunden im Kühlschrank lassen, sondern nur so lange, bis er kühl genug ist, um ausgerollt zu werden. Wenn Sie der Meinung sind, Mürbeteige müssten im Kühlschrank ruhen, lassen Sie ihn ruhig die in diversen Rezepten zitierten zwei Stunden darin.

Sie können den Teig beispielsweise auch sofort nach dem Kneten mit den Händen in die Form drücken, dann erübrigt sich das Ausrollen und das Kühlschrankbrimborium ist überflüssig.

Ich hatte den Teig ungefähr 30 Minuten im Kühlschrank und dann einen Teil für den Rand abgeschnitten, den übrigen Teil ausgerollt und in die mit Backpapier ausgelegte Form gelegt. Den Rand habe ich mit den Fingern an den Backformrand gedrückt.

Füllung:

4 Eier,
150 g Jarlsberg,
gut 1/4 l Halbfettsahne oder Vollfettsahne,
250 g gewürfelter Schinkenspeck,
2 - 3 Stangen Porree,
10 Cocktailtomaten,
Salz, Pfeffer

Den Porree waschen, die äußere Schicht abziehen und in Streifen schneiden. Die Schinkenspeckwürfel auf dem Teig verteilen und danach den Porree locker darauf werfen. Die Tomaten waschen, halbieren und mit der Schnittfläche nach unten auf den Teig legen.


Eigelbe, Sahne und geriebenen Käse miteinander verquirlen. Etwas Salz und Pfeffer unterrühren. Das Eiweiß steif schlagen und unter die Masse heben. Diese vorsichtig auf den Teig gießen.


Die Quiche bei ca. 180 Grad Celsius (Umluft; bei anderen Öfen etwas mehr Hitze) in der unteren Hälfte des Ofens etwa 20 Minuten backen, bis die oberste Schicht gestockt ist.

Wer Halbfettsahne verwendet hat, muss nun der Quichemasse beim Stocken helfen, indem er mit einer Gabel die gestockte Schicht nach unten drückt (sie darf dabei ruhig zerbrechen, das sieht man am Ende nicht mehr) und die noch flüssige Masse nach oben kommen kann. Die frischer Schicht im Ofen backen lassen, bis sie gestockt ist. Dann die Prozedur wiederholfen.

Meine Quiche wurde dreimal gestukt, bevor sie durchgestockt war. Ich nehme an, dass diese Vorgehensweise bei Vollfettsahne nicht notwendig ist, da diese durch den höheren Fettanteil besser stocken kann als Halbfettsahne. Ich habe aber noch nie eine Quiche mit Vollfettsahne gemacht, weil ich beim Fett vorsichtig sein muss.

Carbonara

Als ich heute das Foto meiner Lieblingsnudeln herausgekramt habe, ist mir aufgefallen, dass ich die Landnudeln mit Carbonara noch gar nicht verbloggt habe. Aber das lässt sich ja schnell nachholen.


Unsere Interpretation von Carbonara ist mit folgenden Zutaten:

500 g gewalzte Landnudeln,
3 bis 4 italienische oder grobe deutsche Bratwürstchen,
1 Packung Schinkenmischung vom Geflügelfleischer unseres Vertrauens (darin enthalten sind verschiedene Putenschinkensorten und, was der Mischung den besonderen Kick gibt, Wildschweinschinken),
1 Zwiebel,
3 bis 4 Eier,
1 Packung Halbfettsahne,
geriebener Parmesan aus dem Handgelenk geworfen (sorry, aber ich habe den noch NIE abgewogen),
(Meer)Salz und frisch gemahlener Pfeffer.

Zubereitung:

Zwiebeln klein schneiden, Bratwürste enthäuten und ebenfalls klein schneiden, erst die Bratwürste in der Pfanne anbraten (ggf. dazu etwas Olivenöl nehmen), dann den Schinken unterrühren und zum Schluss die Zwiebeln kurz mitschwenken. Pfanne beiseite stellen.


Nudeln nach Packungsanweisung kochen. Derweil die Eier mit der Sahne und etwas Pfeffer verquirlen, dann den Parmesan unterrühren.


Vom Kochwasser der Nudeln etwas Wasser mit einer Tasse abschöpfen. Die Nudeln abgießen und in den heißen Topf zurückgießen. Fleisch und Eiermischung unter die Nudeln heben. Dabei empfiehlt es sich, die Restwärme der Herdplatte zu nutzen, damit die Eier-Sahnemischung stocken kann. Sollte sie etwas zu trocken werden, mit etwas Nudelwasser nacharbeiten.

In einer großen Schale servieren:

Kartoffelsalat mit Knoblauch und Schinken


Kartoffelsalat mit Knoblauchsoße und Schinkenspeck passt ausgezeichnet in die Grillsaison, aber auch im Winter mundet er einem gut.

Zutatenliste:


Ne menge Kartoffeln,
Heinz Knoblauchsoße (oder Soße selber machen, dazu unten mehr),
1/2 Flasche Halbfettsahne
1 Zwiebel,
1 Schale Schinkenspeck,
eventuell etwas Salz und Pfeffer.



Kartoffeln waschen, in Salzwasser kochen, auskühlen lassen, pellen und in Scheiben schneiden.

Zwiebeln kleinschneiden.

Unsere Schinkenspeck-Anschnitte haben wir beim Geflügelstand unseres Vertrauens gekauft. Darin enthalten sind insbesondere aromatische Schinken von der Pute und vom Wildschwein. Nehmen Sie einfach Schinkenspeck Ihrer Wahl.


Schinkenspeck in der Pfanne auslassen, die Zwiebeln dazu geben und einige Zeit mitschwenken. Auskühlen lassen. Währenddessen die Knoblauchsoße in ein hohes Rührgefäß schütteln und die Flasche mit ungefähr 1/2 Packung Halbfettsahne durchshaken. Dieses Gemisch zur Soße geben und alles mit dem Schneebesen durchschlagen.

Die Soße in die Schüssel mit den Kartoffen kippen, den Schinken mit den Zwiebeln drüberstreuen (vorher ein bisschen davon für die Dekoration beiseite schaffen) und alle Zutaten sanft miteinander vermengen. Eventuell noch mit etwas Salz und Pfeffer nachwürzen. Den Kartoffelsalat im Kühlschrank ziehen lassen.

Den Kartoffelsalat haben wir mit gegrillten, ausgelösten Schenkeln von der Maispoularde genossen.

(Wenn Sie die Soße selber machen möchten:

250 ml Joghurt mit Salz, Pfeffer, ein bis zwei Teelöffeln Senf, eventuell einem kleinen Schuss Essig und gehacktem Knoblauch verrühren. Klein geschnittenen Schnittlauch unterheben. Für die Cremigkeit nach Gefühl etwas Halbfettsahne dazu geben.)

Badischer Zwiebelkuchen


 Ich hatte Lust, Flammkuchen einmal selbst zu machen und bin in meinem Backwälzer "Backvergnügen wie noch nie" auf den Badischen Zwiebelkuchen gestoßen:


Ich habe mich weitgehend an das im Buch beschriebene Rezept gehalten, allerdings habe ich weniger Zwiebeln und mehr Schinkenspeck verwendet. Wie man im Video sehen kann, ist der Teig, streng nach Rezept mit 300 g Mehl zubereitet und so dünn wie möglich ausgerollt, zu klein für das Backblech. Beim nächsten Mal würde ich daher 400 g Mehl nehmen.

Prompt ist mir wegen des zu kleinen Bodens dann auch die Sahne-Eiermasse über den Rand des Zwiebelkuchens gelaufen, was aber nicht weiter tragisch war, weil beim Backen die Masse gestockt hat.

Reisomelett

Im Film Tampopo wird ein Reisomelett meisterhaft zubereitet.



Diese Kunstfertigkeit mit der Pfanne habe ich zwar nicht erreicht, aber meines ist auch sehr schön geworden:


Rezept für zwei Personen:

Ein Beutel Reis kochen, abgießen und den Reis aus dem Beutel in den Topf zurückkippen und warm stellen.

Etwas Sesamöl in einer Pfanne erhitzen und eine klein geschnittene Zwiebel (und / oder Frühlingszwiebel) darin leicht anrösten.

Den Reis dazuschütten und mit den Zwiebeln vermengen. Scharfe Süß-Sauer-Soße, Menge nach eigenem Gutdünken dazu kippen und alles gut miteinander verrühren. (Verderben Sie den Reis bitte nicht mit zusätzlichen gemüsigen, obstigen oder kräuterigen Zutaten, denn es geht hier nicht um Gemüsereisallerlei, sondern um ein japanisch inspiriertes Reisomelett.)

Reis auf einem flachen Teller ungefähr so anrichten:


6 Eier aufschlagen und in eine Schüssel geben. Einen kleinen Schuss Milch dazukippen. Mit etwas Salz, Chiliflocken und Pfeffer würzen. Alles miteinander verquirlen.

Etwas klein geschnittenen Schinken mit Sesamöl kurz in der Pfanne auslassen, etwas gehackte Zwiebeln dazu geben und dann die Hälfte davon aus der Pfanne nehmen. Die Hälfte des Eis in die Pfanne geben, anstocken lassen und wenden.



Danach den Eifladen einmal falten und vorsichtig auf der Reisrolle drapieren.

Ebenso mit der zweiten Hälfte des Schinkens und des Eies verfahren.

Wie im Film Tampopo haben wir das Omelett in Rot dekoriert. Das Eingangs gezeigte ist das von Cliff, der die Süß-Sauer-Soße bevorzugt hat. Ich habe meines mit einem Streifen Ketchup  verziert.

In Tampopo wurde das Omelett übrigens für ein Kind gemacht. Aber Cliff und mir hat es auch sehr gut geschmeckt. Der Schinken im Ei ist übrigens meine Idee gewesen. Ich war damit sehr zufrieden, Cliff wünscht sich für das nächste Mal lieber angeröstete Hühnerfleischstreifen und ich bin mir sicher, dass diese dazu köstlich schmecken werden.

Kartoffeleintopf mit Tomaten

Ich halte mich selten buchstabengetreu an das Rezept, Cliff dagegen ist der Glaube an Rezepte noch nicht abhanden gekommen und so haben wir dieses Mal (weitgehend) nach Vorschrift gekocht. Das Rezept stammt aus Das große Buch vom Kochen und weil die Idee mich angesprochen hat, habe ich es sogar vorgeschlagen. Wer kann denn ahnen, dass Cliff es dann so wörtlich nimmt ...



Zutatenliste:

500 g mehlig kochende Kartoffeln
1 Möhre
1/2 Sellerieknolle
1 Petersilienwurzel
2 Stangen Lauch
1 große Zwiebel
7 große Tomaten
100 g Speck
20 g Butter
1 l Brühe
1 Knoblauchzehe
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Kartoffeln, Möhre, Sellerieknolle und Petersilienwurzel schälen und in Würfel schneiden.

Lauch der Länge nach aufschneiden und in Scheiben schneiden. Zwiebel ebenfalls in Scheiben schneiden.

6 Tomaten häuten und vierteln, 1 beiseite legen.

Speck würfeln (wir haben übrigens geräucherten Putenschinken vom Geflügelstand genommen, da uns Speck zu fett erscheint).

Die Knoblauchzehe pellen und in Scheiben schneiden.

Laut Rezept soll mit der Knoblauchzehe die Terrine ausgerieben werden, bevor der Eintopf dort eingefüllt wird. Ich kenne derartige Herangehensweisen auch von Barmännern in Cocktailbars und nicke immer brav, wenn sie die Gläser mit Zitrone oder Orange einreiben. In Wirklichkeit mag ich es gar nicht, wenn das Geschirr eingeschmiert wird.

Cliff und ich haben uns auf mein Veto hin dann darauf geeinigt, den Knoblauch in der Butter zu rösten und wieder herauszuangeln, bevor der Schinken angebraten wird und so geschah es dann auch, nämlich in einem großen Topf. Nach und nach zum Schinken die Zwiebeln, 2/3 des Lauchs und das übrige Gemüse in den Topf geben und unterrühren. Das Wasser (die Brühe) dazu kippen. Ich habe das Wasser verwendet, in dem ich vorher die Tomaten erhitzt hatte, damit sie sich pellen lassen. Die Haut habe ich darin noch ein bisschen ziehen lassen und dann das Wasser durch ein Sieb gegossen. Dann habe ich zwei Teelöffel gekörnte Rinderbrühe in den Topf gerührt und den Eintopf mit Trüffelsalz und Pfeffer gewürzt. Wenn Sie gekörnte Brühe aus ernährungsreligiösen Gründen ablehnen, dann müssen Sie natürlich vorher noch einen Fond selbst kochen oder Sie verwenden statt gekörnter Brühe Demi Glace oder Liebigs Fleischextrakt.

Das Ganze eine halbe Stunde bei kleiner Flamme simmern lassen.

Das Rezept sieht nun vor, 3/4 der Suppe zu pürieren. Ich hielt das nicht für angebracht und habe nur die Hälfte püriert. Wie Sie sehen können, ist selbst das zu viel gewesen:


Ich persönlich finde den Eintopf noch zu sämig. Die letzte Tomate sollte übrigens gewürfelt und nach dem Pürieren in den Topf gegeben werden. So haben wir es gemacht, sie ist aber rettungslos untergegangen und konnte ihren dekorativen Zweck nicht erfüllen. Der restliche Lauch ist zum Dekorieren gedacht.

Der Kartoffeleintopf mit Tomaten schmeckt ausgezeichnet. Beim nächsten Mal würde ich allerdings entweder ganz auf das Pürieren verzichten oder allenfalls 1/4 Suppe pürieren.

Rezept für Nudelreste vom Vortag: Bratnudeln

Nudelreste vom Vortag

Was machen mit den Spaghettiresten vom Vortag? Wegschmeißen? Dem Hund geben? Nein, Bratnudeln machen. Die schmecken ganz anders als Spaghetti mit roter Soße und daher fehlt es auch an der Abwechselung nicht.

Fried Noodles with Eggs
Bratnudeln mit Ei
(Fried Noodles with Eggs)

Bratnudeln verhalten sich in der Pfanne kompliziert:

Nudeln klein schneiden und in eine heiße Pfanne mit Olivenöl geben. Immer wieder wenden. Denken Sie daran, dass Nudeln (genauso wie Kartoffeln) beim Braten schnell in einer Pfanne anpappen können. Also entweder eine hervorragend beschichtete Pfanne verwenden oder mit dem Holzlöffel schaben wie ein Weltmeister.

A Pot of Pasta
Ein Topf mit Nudeln
(A pot of pasta)

Zutaten zu Bratnudeln:

Zwischendurch (oder vorher, je nachdem, wie man es sich zutraut) Zwiebeln und Speck (oder Schinken, je nach Vorliebe) in Würfel schneiden.

Wenn die Bratnudeln leichte Bräune bekommen haben, rührt man erst die Schinkenwürfel unter und etwas später die Zwiebeln.

Das Eiergemisch für die Bratnudeln vorbereiten:

4 Eier in ein Rührgefäß geben und mit Salz, Pfeffer, Chillie und Muskat würzen. Einen Schuss Milch dazu geben. Alles gut verquirlen.

Eggs, Milk and Spices in a Jar
Eier, Milch und Gewürze in einem Gefäß
(Eggs, Milk and Spices in a Jar)

Bratnudeln im Finish:

Wenn die Bratnudeln den von Ihnen bevorzugten Bräunungsgrad erreicht haben, die Flamme runterdrehen und die Eiermischung über die Nudeln geben. Anstocken lassen und die Masse drehen (ich selbst gehe dabei in Vierteln vor).

Servieren, beispielsweise mit Gewürzgürkchen und / oder Perlzwiebeln (ist mir gestern nicht eingefallen, sonst hätte es noch ein entsprechendes Foto gegeben).

Ketchup schmeckt übrigens auch sehr lecker zu Bratnudeln. Variieren Sie einfach die Beilage nach eigenem Geschmack.

Man könnte auch darüber nachdenken, eine asiatische Variante des Rezepts zu machen, also mit Frühlingszwiebeln und Teriyaki-Soße im Ei-Gemisch statt Milch. (Selbst ausgeführt habe ich diese Idee noch nicht.)

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