Cliff und ich lieben diese Lasagne, die von foodwishes inspiriert worden ist. Da lag es nahe, sie uns als Valentinstags-Rezept zu gönnen. Dem Valentinstag angemessen, haben wir sie in einer Herzform gebacken:
Zutaten:
500 g Beefhack,
1 grobe Bratwurst,
ungefähr 15 Champignons,
2 Schalotten,
1 Knoblauchzehe,
2 Packungen passierte Tomaten,
1 Glas Chianti
1 Packung Lasagneblätter,
2 Eier,
2 Tüten Mozarella,
1 Becher Ricotta,
1 Becher Joghurt,
geriebener Parmesan,
Salz, Pfeffer, Basilikum, Chili, Cayenne-Pfeffer
Zubereitung:
Die Champignons, die Schalotten und den Knoblauch klein schneiden. Die Bratwurst enthäuten und mit dem Beefhack in der Pfanne mit etwas Olivenöl anbraten. Zwiebeln und Knoblauch dazukippen und noch etwas mitbraten lassen. Salzen, Pfeffern und etwas Chilipulver drüberstreuen. Mit den passierten Tomaten ablöschen und das Glas Chianti unterrühren. Die Füllung auf kleiner Flamme warmhalten, während Sie die Champignons in einer zweiten Pfanne in etwas Butter anschwenken. Dabei nicht die Flüssigkeit der Champignons verdampfen lassen, da diese ein guter Geschmacksträger ist.
Die Champignons unter das Hack rühren. Deckel auf die Pfanne legen. Bei geringer Hitze 2 bis 3 Stunden simmern lassen.
Den Mozarella klein schneiden. Etwas von dem Mozarella beiseite stellen.
2 Eier verquirlen und zusammen mit dem Ricotta und dem Joghurt, einem guten Schwung Parmesan und dem Hauptteil des Mozarellas in eine Schüssel geben.
Mit Salz, Pfeffer und Cayenne-Pfeffer würzen.
Gut durchrühren.
Käsemasse mit reichlich Basilikum kräutern. (Chef John nimmt dagegen Petersilie.)
Es empfiehlt sich, die Lasagneblätter kurz vorzukochen, auch wenn auf der Packung behauptet wird, dies sei nicht notwendig.
Lasagne in einer großen Form mit den vorbereiteten Zutaten schichten. Dabei mit der Hackmasse auf dem Boden der Form beginnen und darauf gleich die Nudelplatten geben. In die Zwischenschichten auch die Käsemischung geben.
Die letzte Schicht besteht aus der Hack-Tomaten-Mischung, den restlichen Mozarellawürfeln und Parmesan.
die Schale mit Alufolie bedecken und für 30 Minuten in den Ofen zu schieben, danach weitere 30 Minuten ohne Alufolie backen. Unsere Backtemperatur lag ungefähr bei 175 Grad Celsius.
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Marmor-Rumkuchen mit Schokolade in Herzform
Ich bin ja doch recht begeistert von meiner neuen Herzbackform und es war noch Schokoladencreme von Grashoff im Haus, da dachte ich mir, backe ich Mal einen Marmorkuchen. Ein bisschen beschwipsen wollte ich den Kuchen auch und Rum passt gut zu Schokolade.
Zutaten:
300 g Mehl,
75 g Speisestärke,
150 g Zucker,
1 Päckchen Backpulver,
1 Prise Salz,
180 g zimmerwarme Butter,
3 Eier,
100 ml Milch,
1 Schnapsglas Rum,
1/2 Glas Schokoladencreme
Zubereitung:
Bis auf die Schokoladencreme alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und mit dem Elektrorührer zu einem glatten Teig verarbeiten (ich bin bei Rührteig für die ganzheitliche, praktische Methode, wenn Sie zuerst die Eier mit der Butter und dem Zucker schaumig schlagen möchten, tun Sie das ruhig).
Nun die Hälfte des Teigs in eine andere Schüssel umfüllen. Die Schokoladencreme und noch einen Extraspritzer Rum zum Teig geben und durchrühren.
Die Backform einfetten. Die beiden Teige abwechselnd in vier Schichten in die Form geben (ich hatte nur zwei Schichten gemacht und meine Marmorierung ist deshalb nicht so gut geworden).
Mit der Gabel spiralförmig durch den Teig gehen.
Den Ofen auf 180 Grad Celsius vorheizen (Umluft). Den Kuchen auf mittlerer Schiene etwa 15 Minuten backen, dann das Herz mit einem Ypsilon-Schnitt einschneiden (sonst reißt die Oberfläche kreuz und quer (wie man gleich auf dem kommenden Foto sehen wird - aber ich lerne ja dazu). Kuchen noch etwa 30 Minuten weiterbacken. Wird er oben zu braun, ist aber innnen noch nicht gar, dann mit Alufolie abdecken.
Kuchen nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestreuen.
Kleine Trotteligkeiten beim Backen schaden dem Geschmack nicht, aber können Abzüge beim Aussehen geben. Und ich denke noch beim Reinschieben in den Ofen, ich müsste den Teig wohl nach einer Weile Mal einschneiden. Irgendwie redete ich mir selbst ein, es werde schon gutgehen, weil mir nicht so recht einfallen wollte, wie ich ein Herz dekorativ einschneide. Cliff später wie aus der Pistole geschossen: Mach doch einen Ypsilon-Schnitt. Da war`s allerdings schon zu spät:
Für die Kaffeetafel habe ich das überstehende Stück vorsichtig abgeschnitten:
Der Kuchen war locker und wunderbar aromatisch:
Valentinstag: Spiegelei von der Wachtel in Herzform
Als ich letztens bei Tchibo eine Silikon-Spiegeleierform in Herzform gesehen habe, ist mir die Idee für einen Valentinstag-Blogpost gekommen. Ein Spiegelei in Herzform fand ich zwar nett, ich wollte die Symbolik der Liebe aber noch stärker herausarbeiten und dachte mir, zwei Eidotter vereint in einem Herzen wären noch schöner:
Für zwei Hühnereierdotter ist die Form zu klein, aber der Inhalt von zwei Wachteleiern passt hinein. Wachteleier sind etwas kniffelig zu handhaben, weil man beim Aufschlagen aufpassen muss, das Eigelb nicht zu verletzen. Außerdem ist bei Wachteleiern die Innenhaut unter der Schale sehr widerstandsfähig. Aber ich hatte ja 18 Eier zum Probieren.
Das dargestellte Wachteleiherz ist gewürzt mit Trüffelsalz, einer Prise Pfeffer und einem Hauch Chiliflocken. Man kann es natürlich auch mit Toast servieren:
Wer sich ranhält, findet die Silikonformen vielleicht noch bei Tchibo.
Für zwei Hühnereierdotter ist die Form zu klein, aber der Inhalt von zwei Wachteleiern passt hinein. Wachteleier sind etwas kniffelig zu handhaben, weil man beim Aufschlagen aufpassen muss, das Eigelb nicht zu verletzen. Außerdem ist bei Wachteleiern die Innenhaut unter der Schale sehr widerstandsfähig. Aber ich hatte ja 18 Eier zum Probieren.
Das dargestellte Wachteleiherz ist gewürzt mit Trüffelsalz, einer Prise Pfeffer und einem Hauch Chiliflocken. Man kann es natürlich auch mit Toast servieren:
Wer sich ranhält, findet die Silikonformen vielleicht noch bei Tchibo.
Herzbackform
Der Valentinstag wirft seine Schatten voraus und wir werden dieses Jahr ein dreigängiges Valentinstag Menü zusammenstellen. Zu diesem Zwecke habe ich die oben dargestellte Herzkuchen-Springform der Firma Kaiser gekauft. Sie war die einzige bei Karstadt und sie gefiel mit trotz des überstehenden Randes recht gut.
Nun, da ich die Herzbackform hier zu stehen hatte, wollte ich sie auch ausprobieren und habe einen Orangenkuchen mit Mandarinensmoothiedecke gebacken. Nein, dieser Kuchen gehört noch nicht zum Valentinstag Menü, auch wenn ich ihn zum Valentinstag durchaus passend finde.
Ich backe nicht oft Rührkuchen mit Springform. Soweit ich mich erinnere, ist mir dabei aber noch nie etwas Fett oder Flüssigkeit vom Teig an den Seiten ausgetreten. Die Firma Kaiser wirbt damit, durch den überstehenden Rand sei ihre Backform auslaufsicher. Tatsächlich ist während des Backens des Orangenkuchens etwas Teig unten ausgetreten, der ganz wunderbar vom überstehenden Rand aufgefangen worden ist. Bei meiner runden Springform tritt aber erst gar kein Teig aus.
Bei Amazon habe ich zur Herzbackform in einer Rezension von der Rezensentin Dagmar folgende Aussage gefunden: "Vorsicht beim Transport des Kuchens - Der Boden löst sich bei schweren Kuchen vom Rand."
Das ist mir nicht passiert, denn ich pflege meine Springformen nicht am Rand zu tragen. Für einen Moment habe ich gedacht, die Rezensentin hätte einfach den Rand nicht richtig festgezurrt, aber natürlich habe ich die Probe auf`s Exempel gemacht und Mal am Rand gezogen. Und tatsächlich! Mit relativ wenig Kraftaufwand lässt sich der ordnungsgemäß aufgespannte Rand von der Platte ziehen. Die Platte hat auch nicht, wie runde Springformen, eine Rille, in die man den Rand richtig reinziehen könnte, sondern nur eine Erhebung:
So kann man den Rand zwar um die Platte ziehen, aber richtig ineinander greifen können die beiden dann nicht.
Die Herzkuchen-Springform von Kaiser hat wunderbare Antihafteigenschaften und ließ sich nach dem Backen einfach und ohne Kraftanwendung in Spülwasser reinigen (in die Geschirrspüle soll man sie nicht stellen). Ich bin zufrieden mit ihr, aber das Fehlen einer Rille für ein festes ineinandergreifen von Platte und Rand ergibt doch erhebliche Abzüge in der Händelbarkeit der Form. Wer Backformen regelmäßig am Rand anfassend in den Ofen und wieder hinaus transportiert, muss bei dieser umdenken und wenn er nicht daran denkt (Stichwort: Automatismus), dann platscht der Kuchen auf den Fußboden.
Da ist der Link zur Rezension von Dagmar bei Amazon:
Orangenkuchenherz gedeckt mit Mandarinensmoothie
Ich hatte Lust auf Südfrüchte und ich wollte meine neue Herzbackform ausprobieren. Und da dachte ich mir, ich kombiniere beides miteinander, backe einen Orangenkuchen und bedecke ihn mit einer Schicht aus pürierten Mandarinen.
Noch lieber hätte ich eine Joghurt-Mandarinenschicht mit meinem selbst gemachten Joghurt gemacht, aber ich hatte nicht mehr genug Gelatine im Haus.
Zutaten für den Kuchenteig:
300 g Mehl,
75 g Speisestärke,
150 g Zucker,
1 Päckchen Backpulver,
1 Prise Salz,
180 g zimmerwarme Butter,
3 Eier,
200 ml Milch,
1 Päckchen Orangenaroma,
Saft von 1/2 Zitrone (es schadet auch nicht, deren Abrieb zu verwenden),
1/2 Schnapsglas Cointreau
Alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und mit dem Elektrorührer zu einem glatten Teig verarbeiten (ich bin bei Rührteig für die ganzheitliche, praktische Methode, wenn Sie zuerst die Eier mit der Butter und dem Zucker schaumig schlagen möchten, tun Sie das ruhig).
Den Teig in eine eingefettete Springform geben und im vorgeheizten Ofen bei ca. 180 Grad Celsius (Umluft) für ca. 40 Minuten backen (eventuell etwas mehr). Mein Ofen ist etwas kniffelig und ich habe teilweise die Temperatur auf 160 Grad zurückdrehen müssen.
Den Kuchen auskühlen lassen, vorsichtig den Springformrand lösen und wieder aufspannen.
Zutaten für den Mandarinensmoothie:
300 g Dose Mandarinen,
4 Blätter weiße Gelatine,
1/2 Schnapsglas Cointreau
Für die Mandarinensmoothiedecke habe ich den Cointreau, eine Dose Mandarinen (300 g) inklusive ihrer Soße püriert und mit 4 Blättern eingeweichter und geschmolzener Gelatine verrührt (die Gelatine können Sie bequem in einem Extratopf schmelzen, dafür müssen Sie nicht die pürierten Mandarinen erhitzen).
Die pürierten Mandarinen habe ich für etwa 1 Stunde und 15 Minuten im Kühlschrank anziehen lassen, damit die Masse durch die Gelatine etwas an Festigkeit gewinnt, aber noch nicht durchgeliert ist.
Dann habe ich zunächst die Hälfte des Smoothies von der Mitte aus auf dem Kuchen verteilt, diese Schicht 15 Minuten fest werden lassen, danach habe ich den Rest des Mandarinenpürees wieder von der Mitte aus bis zum Rand des Kuchens ausgestrichen.
Den Kuchen zugedeckt im Kühlschrank ruhen lassen, bis die Smoothiedecke durchgeliert ist.
Valentinstag 2011
Vor einiger Zeit haben Derfels und ich über den unten abgebildeten Modeschmuck geschwatzt, Saisonware von Yves Rocher. Entdeckt haben wir ihn auf einer der Infokarten, die hier regelmäßig anflattern.
"Die Herzen sind wahrscheinlich nicht aus geschliffenem Glas, wie bei Swarovski, aber trotzdem sehr schön", habe ich ungefähr geäußert. Blau ist übrigens eine unserer Lieblingsfarben.
Heute, als ich nach dem Aufstehen schlaftrunken in die Küche gewankt bin, um mir meinen ersten Kaffee von vielen zu machen, stand das Bäumchen auf dem Tisch vor dem Fenster und ich habe mich riesig gefreut.
"Die Herzen sind wahrscheinlich nicht aus geschliffenem Glas, wie bei Swarovski, aber trotzdem sehr schön", habe ich ungefähr geäußert. Blau ist übrigens eine unserer Lieblingsfarben.
Heute, als ich nach dem Aufstehen schlaftrunken in die Küche gewankt bin, um mir meinen ersten Kaffee von vielen zu machen, stand das Bäumchen auf dem Tisch vor dem Fenster und ich habe mich riesig gefreut.
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