Hackbraten mit Schinkenspeckwuerfeln

Dieses Rezept von Nathalie aus der Cucina Casalinga hat mich dazu inspiriert, Hackbraten mit Schinkenwürfeln zu machen:


Zutaten:

1 Kilo Rindergehacktes, wir haben Beafhack verwendet
100 - 200 g gewürfelten Schinkenspeck
1 Große Zwiebel
1 Ei
1 - 2 Eingeweichte Brötchen
Pfeffer, Chili, Salz, Thymian
Semmelbrösel
1 Dose Steinpilze
Soßenbinder
1/4 Liter Rotwein

Rezept:


Rindergehacktes und den gewürfelten Schinkenspeck mit 1/2 Zwiebel, den Brötchen und dem Ei in eine Schüssel geben. Würzen und kräutern und dann mit der Hand gut durchmengen. Ist der Fleischteig noch etwas zu nass, mit Semmelbröseln binden.

In zwei Stücke aufteilen und gut mit den Händen zu Ovalen verdichten.


Beide Stücke auf beiden Seiten anbraten. Die restlichen Zwiebeln mit in die Pfanne geben und kurz mitbaten.


Mit dem Rotwein ablöschen und mit Wasser oder Rinderfond auffüllen. Soße noch etwas salzen, pfeffern und mit Thymian bestreuen, dann den Deckel auf die Pfanne und den Hackbraten etwa 30 bis 40 Minuten auf kleiner Flamme schmoren.


Pilze kurz vor dem Ende der Garzeit hinzugeben und zwar mit der Flüssigkeit, da diese Geschmacksträger ist. (Auf dem Foto oben sehen Sie keine Steinpilze, die, die wir ausgetestet haben, Stockschwämmchen, kann ich nicht empfehlen.)

Soße eventuell noch mit etwas Wein und den Gewürzen abschmecken und binden.

(Nur mit dem Beafhack und den Schinkenwürfeln neigte unser Hackbraten dazu, eine Spur zu trocken zu sein. Das kann man umgehen, indem man beispielsweise Hack halb und halb verwendet oder beim Schmoren Schälrippen in die Pfanne mitgibt.

Nachtrag: Cliff fand den Hackbraten kein bisschen trocken, sondern saftig und lecker. Er besteht darauf, dass ich seine Meinung davon hier erwähne.)

Cafissimo Adventskalender 2011


Mein Kaffeegenuss für die nächsten 24 Tage ist gesichert. Eben hat mir der Paketbote einen Cafissimo Adventskalender gebracht. Hinter jedem Türchen versteckt sich eine Kapselspezialität für meinen Cafissimo Duo. Ich bin schon sehr gespannt.

Adventskalender 2011


Willkommen, liebe Leser und Leserinnen meines Blogs und liebe Gäste!

Zum 1. Advent möchte ich Euch mit meinem Adventskalender überraschen. Jeden Tag ab dem 01. bis zum 24. Dezember 2011 öffne ich für Euch jeweils ein Türchen in Form eines Blogposts mit einer kleinen Überraschung darin. Diese verlose ich jeden Tag unter denjenigen, die mir die jeweilige Frage des Tages hier im Blog, bei YouTube auf der Kanalseite bei den Kanalkommentaren, bei Twitter oder bei Facebook beantworten.

Ihr könnt jeden Tag teilnehmen und ggf. Gewinne sammeln, es zählt aber immer nur ein Kommentar pro Tag, auch wenn Ihr beispielsweise auf dem Blog, bei YouTube, bei Twitter und bei Facebook postet.

Viel Spaß beim Mitmachen wünschst Euch
Carmen



06.12. Nikolaus
05.12.
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20.12.
21.12.
22.12.
23.12.
24.12. Heiligabend

Suchbegriff des Tages: Mitbewohner unzufrieden

Immer wieder laufen Suchbegriffe in der Statistik des Blogs ein, die mich zum Kommentieren anregen. Heute:

Mitbewohner unzufrieden

Du glaubst, Du findest die Lösung Deines Problems im Internet?



Abbildung: Zufriedene feline Mitbewohner in den Redaktionsräumen von Kochen mit Carmen

Kaffeeplaudereien

Am 17.11.2011 war ich ja bei Tchibo Talks, wo mir und anderen Gästen das Mount Kenya Project näher gebracht wurde. Natürlich durfte in der Veranstaltung auch eine kleine Kaffeeverkostung nicht fehlen. Der Tchibo Chefeinkäufer Kaffee, Jan Wagenfeld, hat die Geschmacksvielfalt afrikanischer Kaffees vorgestellt:


Es war ein sehr interessanter Vortrag, bei dem es um den Kaffeegürtel, Höhenlagen und deren Bedeutung beim Geschmack des Kaffees ging. Gequält von meiner Migräne war ich leider etwas abgelenkt, immerhin konnte ich ein Foto davon für Sie schießen:


Soweit ich das in Erinnerung habe, sind das Kaffees aus drei verschiedenen Höhenlagen in Afrika und es ging um die Demonstration der geschmacklichen Unterschiede im Verhältnis zu Höhenlage.

Der Cocktail im Hintergrund nennt sich übrigens Virgin Africa und war alkoholfrei.

Jan Wagenfeld kannte ich schon vom Bloggertreffen im Mai 2011 und so sind wir schon vor dem Vortrag ins Gespräch über Essen, Wein und Kaffee gekommen. Cliff und ich kaufen manchmal die Raritäten von Tchibo und als der Kaffee Einkäufer das hörte, berichtete er uns begeistert über die Tchibo Rarität des Jahres, Maui Mokka, die am 06.12.2011 zu einem Verkaufspreis von 19,90 Euro pro 250 Gramm in ausgewählten Filialen in den Handel kommt:


Geschmacksnote: Kaffee mit einer edlen Note von Marzipan und einem Hauch Vanille.

Zum Glück gibt es zur Schonung unseres Geldbeutels auch Portionen von 125 und von 20 Gramm. Wenn es mir gelingt, die Rarität zu erwerben, dann werde ich berichten.

Wer nun einmal sehen möchte, wie eine Kaffeepflanze aussieht:


Das Fenster habe ich mit einer Pappe abgedeckt, die als Verpackungsmaterial in meiner Tchibo Bettwäsche übrig geblieben ist. Mein Beitrag zur Umwelt ist, dass ich solche Pappen immer aufhebe und meistens als Trennblätter in Leitzordnern verwende. Das Seidenpapier, mit dem edlere Kleidungsstücke eingepackt sind, hebe ich auch immer auf. Damit kann man trefflich seine eigenen Versandartikel einschlagen.

Suchbegriff des Tages: Passt Rotkohl zum Falschen Hasen?

Immer wieder laufen Suchbegriffe in der Statistik des Blogs ein, die mich zum Kommentieren anregen. Heute:

Passt Rotkohl zum Falschen Hasen?

Ja!

Tchibo-Haul: Das perfekte Festtagsmenue


Als Cliff das erste Mal diese Broschüre von Tchibo gesehen hat, war er baff erstaunt darüber, dass darauf ein Mann als Coverboy und Blickfänger zu sehen ist - nur ein Mann, also keine Familie oder ein Paar. Mir selbst ist das gar nicht aufgefallen, aber ich habe eben Mal meine gesammelten Tchibo-Broschüren aus dem Jahr 2011 durchgesehen - und tatsächlich - Männer auf Tchibo-Broschüre-Covern als Coverboys, also als zentrale Figuren, sind seltene Erscheinungen. Sie kommen als Beiwerk zu Familien vor oder als Teil eines (Hetero)paares, in der Broschüre Männersommer (ab 13.04.2011 Broschüre der Pilotfiliale) sieht man sie als Kumpels im Dreierpack.

Die Broschüre Das perfekte Festtagsmenü ist eindeutig mannorientiert. Hier sieht man den Coverboy als Multitasker am Herd:


Die Frau darf höchstens Mal Butterherzen ausstechen. Fehlt nur noch, dass Cliff diese Jahr den Chefposten beim Weihnachtsentenkochen an sich reißt, die Soße machen möchte und mir das Zwiebelschneiden überlässt. Eigentlich auch nicht schlecht, dann schwenke ich bequem das Martini-Glas, während er sich mit dem Entfetten der Soße abmüht.

Aber damit es nicht soweit kommt, habe ich ihm Männer-Spielzeug besorgt, mit dem er sich austoben kann:


Cliff hat sich schon oft solche Dessert- und Vorspeisenringe gewünscht, ich hab`s ja bekanntlich nicht so mit verschnörkeltem Essen.

Für mich habe ich diese nutzlose unentbehrliche Löffelwaage erworben. Ich habe mir vorgestellt, dass dieses Gerät sich eventuell in die Handtasche stecken lässt. So eine Waage unterwegs ist doch ungemein praktisch (wer bei Weight Watchers ist, versteht mich ...):


Allerdings muss die Handtasche schon ein bisschen größer sein.

Für Cliff habe ich noch eine Reibe mit Klingenschutz gekauft:


Wenn die Weihnachtsente endlich serviert wird, können wir diese CD einlegen, weil wir schon beim Kochen die amerikanischen Weihnachts-Songs rauf und runter gehört haben und davon die Nase voll haben:


Im der Filiale geblieben ist diese schnuckelige Form für Schokoladenlöffel. Wer Schokolade liebt, ist davon vielleicht angetan und daher möchte ich sie Ihnen nicht vorenthalten:


Aber denken Sie daran, dass es ganz schön schmadderig wird, wenn man beim Servieren den Schokoladenlöffel neben die heiße Kaffeetasse auf die Untertasse legt.

Suchbegriff des Tages: Cafissimo Duo Schalter rastet nicht ein

Immer wieder laufen Suchbegriffe in der Statistik des Blogs ein, die mich zum Kommentieren anregen. Heute:

Cafissimo Duo Schalter rastet nicht ein

Dieses Problem hatte ich beim Testen des Gerätes auch. Der Schalter rastet nur dann ein, wenn der Wassertank (eher das Wassertänkchen) mit ausreichend Wasser gefüllt ist. Am besten ist es, Sie füllen den Wasserbehälter immer bis zur Max-Markierung mit Wasser.


Mount Kenya Project Aktion

Schockierende Reportagen und Berichte über den Zustand der Erde und die Entwicklungen in der Zukunft sind mittlerweile fast an der Tagesordnung. Hunderte von Orang Utans wurden im Jahr 2011 in Borneo getötet (Quelle: Spiegel online), in Lima rüsten sie schon für den Bürgerkrieg zwischen Arm und Reich, weil dort in wenigen Jahren das Wasser ausbleiben wird, und in Äthiopien planieren ausländische Lebensmittelkonzerne mit Brachialgewalt riesige Gebiete, um dort ortsfremde Lebensmittel anzubauen, die nicht etwa dem Land zugute kommen, sondern exportiert werden (Quelle: ZDF Burnout – Der erschöpft Planet).

Das sind nur wenige, von mir herausgegriffene Nachrichten aus den täglichen Katastrophenbotschaften, die einem die gute Laune verhageln können. Ein bisschen bessere Laune habe ich bekommen, als ich die Einladung zu der Veranstaltung Tchibo Talks am 17.11.2011 bekommen habe. Nicht, weil in der Einladung leckeres Finger Food angekündigt wurde (mit Speck fängt man Mäuse), sondern weil ich dachte: Wenn ein so großes Unternehme wie Tchibo sich zu Umwelt- und gesellschaftlichen Fragen äußert, dann wird es sich wohl auch gut vorbereitet haben.

Mit Migräne, aber gedopt mit einer Schmerztablette, bin ich in Begleitung von Cliff gespannt zu dem Event gegangen. Folgende Frage hatte ich im Kopf: Weshalb startet ein Unternehmen wie Tchibo ein menschenfreundliches Projekt in Afrika?

Ich wollte die Frage nicht selbst stellen (Migräne und so ...), sondern das Event auf mich wirken lassen und hoffte, dass sich mir die Antwort im Laufe des Abends von selbst erschließen würde. Und so war es dann auch. Um es vorweg zu nehmen, Jan Wagenfeld, Kaffee Einkäufer bei Tchibo, beantwortete die Frage ungefähr so: Der Kaffee von Kleinbauern hat eine bessere Qualität als Kaffee von Großplantagen und deshalb fördern wir die Frauen am Mount Kenya. Dort, wo unsere Hilfe zur Selbsthilfe greift, kommt dies auch dem Kaffeeanbau zu Gute.

Das Mount Kenya Project steht auf vier Säulen:

Baustoffe für Kenia (Die Nutztiere brauchen Ställe, damit sie geschützt sind und mehr Milch produzieren können. Auch werden die Felder vor den Tieren geschützt.)

Nutztiere für Kenia (Das Milchgeld steht den Frauen zu, während die Kaffeeerträge meistens in die Taschen der Männer wandern. Und die Ausscheidungen der Kühe sind ein natürlicher Dünger für die Felder.)

Wasser für Kenia
(Bislang müssen viele Frauen bis zu 5 x am Tag eine Stunde zur nächsten Wasserstelle laufen und schwere Wasserkanister buckeln. Ein Mann würde diese Arbeit niemals machen.)

Bildung für Kenia
(Wie wichtig Bildung ist, versteht sich eigentlich von selbst, hier kommt hinzu, dass viele Familien [also eher die Frauen] ein bis zwei Aidswaisen mit aufziehen und wo das Geld für Schulmaterialien und -Kleidung schon für die eigenen Kinder kaum aufgebracht werden kann, ist es noch schwerer, es für die Nichten und Neffen zu beschaffen.)

Um dem hiesigen Verbrauchern das Projekt und die Lebensbedingungen der Frauen und Familien vor Ort näher zu bringen, hat Tchibo eine Reihe von Kurzfilmen drehen lassen, abgelegt bei YouTube in dem Ordner Unternehmensverantwortung, die ich Ihnen ans Herz legen möchte.

Natürlich hat das Projekt für das Unternehmen Tchibo auch handfeste wirtschaftlich-profitorientierte Gründe. Den Mitarbeitern, die das Unternehmen dafür beauftragt hat, wurde es zur Herzensangelegenheit, bekam ich während des Abends in interessanten persönlichen Gesprächen den Eindruck und daher berichte ich hier gerne darüber.

Tchibo Aktion ab dem 21.11.2011 (solange der Vorrat reicht):

Für jedes verkaufte Pfund Privat Kaffee spendet Tchibo 45 Cent für
Baustoffe, Nutztiere, Wasserzugänge und Bildungsangebote in Mount Kenya.

Und Sie erhalten von Tchibo gratis eine Sonderbriefmarke im Wert von 55 Cent.


Demnächst: Mein Bericht über das Essen während der Veranstaltung

Mount Kenya Project Sondermarke


Gestern gab es in der Masai Mara Lounge des Tropenaquariums im Tierpark Hagenbeck eine Gesprächsrunde zwischen geladenen Gästen und Tchibo-Projektmitarbeitern zum Mount Kenya Project. Das Briefmarkenfoto ist schon Mal ein kleiner Vorgeschmack.

Mein Bericht über das Event folgt in Kürze. Wer sich schon Mal neugierig über das Mount Kenya Project informieren möchte, kann dies [hier] tun.

Neu bei mir eingezogen: Mastering the art of french cooking

"Willst Du jetzt etwa nur noch Französisch kochen?", fragte mich Cliff ganz erschrocken, als ich ihm davon berichtete, dass ich mir das Buchpaket Mastering the art of french cooking von Julia Child bestellen werde.

Da habe ich ihn Mal eben daran erinnert, dass er als gebürtiger Berliner sozusagen seine berlin-patriotische Pflicht erfüllt, wenn er mit mir zusammen französische Rezepte nachkocht, da die (traditionelle) Berliner Küche seit Anno hastenichjesehn durch die eingewanderten Hugenotten stark beeinflusst wurde.

Und außerdem würde ich mir die beiden Bücher ja sowieso nur aus Neugier kaufen und sie quasi wie einen Unterhaltungsroman durchblättern. Das war frech von mir gelogen, aber brachte Cliff zum Schweigen und es war Ruhe im Karton. Heute ist das Buchpaket endlich eingetroffen und ich habe es sofort gespannt aufgerissen:


Die Oberflächen der Bücher und des Kartons sind feucht abwischbar. Ich habe mir statt der beiden Taschenbücher extra die gebundene Ausgabe mit dem Umkarton gekauft, damit das Werk in meiner Küche vor Staub und Fett geschützt wird.

Viel Zeit habe ich heute nicht, mich in die beiden Kochbücher zu vertiefen, aber es eilt ja auch nicht und was ich bisher gesehen habe, hat mir gut gefallen.

Das Buchpaket gibt es in sooo vielen Versionen und auch als superteure Antiquität. Ich habe mich preisgünstig für diese Neuauflage entschieden:


Auf die Idee gekommen, dieses Buchpaket zu kaufen, bin ich durch den unten verlinkten Film, den ich letztens im Fernsehen gesehen habe. Der Film ist inspirierend, soweit es um die Szenen der von Meryl Streep dargestellten Julia Child geht. Die Geschichte der Bloggerin, die Julias Rezepte nachkocht, war recht nett, hätte aber nicht sein müssen.

Biergulasch (Gulasch Rezept klassisch)


Das beste Biergulasch habe ich in dem Prager Caféhaus Slavia in Berlin Friedenau gegessen und dazu ein Staropramen getrunken. Ich würde Ihnen dieses Restaurant gerne empfehlen, nur musste ich bei der Recherche zu diesem Blogpost feststellen, dass es das Slavia in Berlin nicht mehr gibt.

Zutaten:

500 g Schweinegulasch,
500 g Rindergulasch,
Zwiebeln, soviel Sie mögen, im Verhältnis zum Fleisch etwa die Hälfte, es können auch etwas mehr sein,
1 bis 2 Esslöffel Tomatenmark,
Salz, Pfeffer, Rosenpaprika-Pulver und Cayenne-Pfeffer zum Würzen,
1 bis 2 Flaschen Staropramen, Kilkenny oder ein Bier Ihrer Wahl zum Ablöschen,
eventuell etwas Fond oder Liebigs Fleischextrakt,
1 bis 2 klein geschnittene Toastscheiben zum Andicken der Soße,
Olivenöl oder Schmalz zum Anbraten.

Kochen:

Zwiebeln pellen und grob schneiden.

Das Fleisch braten wir in Etappen scharf an. Es wird so in der Pfanne platziert, dass sich die Stücke gegenseitig nicht berühren. Hintergrund dieser Aktion ist, dass weniger Fleischsaft austritt und das Fleisch gut anbräunt, ohne vorzeitig im eigenen Saft zu garen.

Die Einzelportionen Fleisch in der Pfanne zusammenfügen.

Zwiebeln zum Fleisch kippen und noch ein bisschen mitschwenken.

Das Bratgut salzen und pfeffern.

Mit dem Bier ablöschen.

Ein bis zwei Esslöffel Tomatenmark unterrühren.

Deckel auf die Pfanne geben und das Biergulasch auf kleiner Flamme simmern lassen, bis das Fleisch fast den Ihnen genehmen Weichegrad erreicht hat.

Fleischstücke beiseite schieben und die Zwiebeln pürieren.

Zum Andicken der Soße können Sie angerührtes Mehl, Soßenbinder oder, wie wir, ein bis zwei kleingeschnittene Toastbrotscheiben verwenden. Das Gulasch noch ein bisschen simmern lassen und dann abschmecken.

Chanel No 5



Schon immer wollte ich Mal Chanel No 5 haben, in meiner Vorstellung DER Duft eleganter Frauen mit Stil. Keine Ahnung, weshalb ich mir diesen Duft bisher noch nicht gegönnt habe.

Ich nutze verschiedene Düfte, je nach Stimmung. Und wahrscheinlich schreckte ich davor zurück, für einen Duft mit einem Handschlag gleich sooo viel Geld auszugeben.

Jedenfalls kam mir Chanel No 5 vor einigen Wochen wieder in den Sinn und dieses Mal wollte ich ihn mir kaufen (oder schenken lassen) und habe oft darüber geredet.

Cliff hat das sofort zum Anlass genommen, mir ein Pröbchen zu besorgen. Meine Probe nennt sich Chanel No 5 Eau Première und ist wohl eine Neuinterpretation des Klassikers.

Mir gefällt sein Duft dem Grunde nach auch richtig gut, bis auf die Tatsache, dass er eine Spur nach Haarspray riecht. Diese Nuance von Haarspray entspricht leider so gar nicht meinem Geschmack.


Ausgelöste Hähnchenschenkel vom Grill

grilled chicken legs without bones on a white plate
Gegrillte ausgelöste Hähnchenschenkel

Beim Geflügelhändler unseres Vertrauens gibt es hin und wieder ausgelöste Hähnchenschenkel. Man kann sie dort in Marinade oder pur kaufen.

(Auf meinem neuen Blog findet ihr den Link zu einem YouTube-Video, in dem das Ausbeinen ganz wunderbar erklärt wird. [Dort!]

Wenn wir sie selbst marinieren, marinieren wir sie in etwas Öl, Knoblauch, Rosenpaprika- und Rosmarinpiulver. Die Marinade in eine Gefriertüte geben, die Hähnchenschenkel hinterher, gut durchkneten und einige Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.

Gegrillt werden sie bei uns auf dem Elektrogrill und sie schmecken auch kalt. Man kann sie also für eine Party einen Tag vorher machen:

grilled chicken legs without bones on a electric grill
Gegrillte, ausgelöste Hähnchenschenkel auf dem Elektrogrill

Gegrillte ausgelöste Hähnchenschenkel sind sehr zart und saftig und die Haut wird schön knusprig. Mir schmecken sie besser als Hähnchenschenkel, die noch am Knochen sind. Ich habe sie allerdings noch nie selbst vom Knochen geschnitten und kann daher keine Tipps geben, wie man das am besten bewerkstelligt.

Paniertes Kotelett mit Pfannenkartoffeln



Ich kenne von zu Hause aus die Panade nur mit Ei und Semmelbröseln, Cliff wünscht sich die Koteletts mit der doppelten Panade aus Mehl, Ei und Semmelbröseln. Sein Wunsch ist mir Befehl und so wurde also zweifach paniert.

Die Koteletts mit Küchenpapier trocken tupfen, salzen und pfeffern:


In Mehl wälzen:


Von beiden Seiten in einen Teller mit verquirltem Ei tunken (wir geben in das Ei noch etwas Salz und Pfeffer):


Nach dem Eierbad die Koteletts von beiden Seiten in Semmelbrösel drücken:


Bratfett in der Pfanne erhitzen (wir nehmen Olivenöl, aber man kann die Koteletts auch wunderbar in Schmalz braten), die Koteletts von der ersten Seite bei mittlerer Hitze goldbraun braten, von der zweiten Seite bei niedriger Hitze:


Sobald die Koteletts in der Pfanne brutzeln, eine zweite Pfanne, am besten aus Gusseisen, aufsetzen und nicht zu wenig Butter darin schmelzen. Die zuvor gekochten Kartoffeln hineingeben. Da die Kartoffeln anrösten sollen, sollte die Hitze nicht zu knapp gewählt werden, muss aber auch bald ein bisschen gedrosselt werden, denn schwarz sollen sie ja auch nicht werden. Die Kartoffeln werden in der Pfanne gedreht (z. B. mit zwei Gabeln), nicht angeberisch gerüttelt bzw. geschwenkt, damit sie gleichmäßig von allen Seiten bräunen:


Wir haben die Koteletts mit Karotten und Erbsen aus dem Glas serviert, die wir mit frischer Petersilie und etwas Butter verfeinert haben. Sofern Sie, so wie wir, Ihr Gemüse nicht immer frisch zubereiten, achten Sie beim Konservenkauf auf den Zuckergehalt. Je nach Marke gibt der Hersteller mehr oder weniger Zucker beim Einkochen mit hinein. Und dieser versteckte Zucker muss ja nicht sein. Hier wurden Erbsen und Karotten von Rewe verwendet, die im Vergleich zu Bonduelle weniger Zuckergehalt haben und auch noch preiswerter sind.

Badischer Zwiebelkuchen


 Ich hatte Lust, Flammkuchen einmal selbst zu machen und bin in meinem Backwälzer "Backvergnügen wie noch nie" auf den Badischen Zwiebelkuchen gestoßen:


Ich habe mich weitgehend an das im Buch beschriebene Rezept gehalten, allerdings habe ich weniger Zwiebeln und mehr Schinkenspeck verwendet. Wie man im Video sehen kann, ist der Teig, streng nach Rezept mit 300 g Mehl zubereitet und so dünn wie möglich ausgerollt, zu klein für das Backblech. Beim nächsten Mal würde ich daher 400 g Mehl nehmen.

Prompt ist mir wegen des zu kleinen Bodens dann auch die Sahne-Eiermasse über den Rand des Zwiebelkuchens gelaufen, was aber nicht weiter tragisch war, weil beim Backen die Masse gestockt hat.

Rote Taft-Platzsets


Den Bericht über die roten Taft-Platzsets von Tchibo habe ich thematisch passend in meinem Wohnblog gebloggt.

Leberwurstgröstl

Letztens hat Cliff mir nach einer Dienstreise nach Bayern von Leberwurstgröstl vorgeschwärmt. Und da ich auch gerne Leberwurst mag, haben wir am Wochenende einfach Mal unsere Version von Leberwurstgröstl gemacht:


Bratkartoffeln macht doch jeder so, wie er mag und in den Mengen, wie er lustig ist. Wir haben für die dargestellte Pfanne 1,2 kg Pellkartoffeln, eine mittelgroße Zwiebel, 140 g Leberwurst in der Pelle, Pfeffer und Trüffelsalz verwendet. Zum Braten reichten uns 2 Esslöffel Olivenöl.

Kartoffeln kochen, pellen und in Scheiben schneiden. Die Zwiebel in halbe Ringe schneiden. Im Olivenöl anbraten, bis sie den gewünschten Bräunungsgrad erreicht haben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Zwiebeln in die Pfanne geben, unterheben und noch ein bisschen mitrösten lassen.


 Derweil die Leberwurst kurz überbrühen und dann in auf die Bratkartoffeln quetschen:


Unterrühren, ein bisschen mitrösten lassen, fertig!

Die auf dem Brett zu sehende Blutwurst würde auch gut zum Gröstl passen, aber Cliff musste als Kind zu oft Himmel und Erde essen. Die Blutwurst war ein Geschenk für mich und ich habe sie erst einmal eingefroren. Also ich liebe ja Himmel und Erde, aber das kann ich mir ja auch Mal machen, wenn Cliff nicht da ist.

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